Autor Thema: unverständliche Fehlermeldung  (Gelesen 22271 mal)

RobUr

  • Gast
Re:unverständliche Fehlermeldung
« Antwort #30 am: Sonntag, 2. Mai 2010, 17:32 »
Ein Update auf die aktuelle MacTeX-Distribution ist natürlich eine Idee. Enthalten ist u.a. GhostScript 8.70 … sofern dieser ominöse Fehler wegen eines angeblich zu alten Systems nicht auftaucht.
Aktuelle TeXShop-Version ist 2.33 (falls die im MacTeX-Paket älter sein sollte).
GhostScript dürfte trotz allem in /usr/local/share/ghostscript/8.70 installiert werden.

Viel Erfolg ;)

Ach so: deine .ly-Datei läuft bei mir einwandfrei auch in Lily durch …

juppes

  • Gast
Re:unverständliche Fehlermeldung
« Antwort #31 am: Sonntag, 2. Mai 2010, 18:17 »
hallo Robert,.

dann probier ich es mal heute abend. Aber erst muß ich MacTeX-2009 herunterladen. 1,3 GB - das dauert... Vor acht Uhr werde ich es wohl nicht auf der Festplatte haben.
Melde mich wieder nach getaner Tat...

RobUr

  • Gast
Re:unverständliche Fehlermeldung
« Antwort #32 am: Sonntag, 2. Mai 2010, 20:42 »
Zitat
1,3 GB - das dauert...
In Abhängigkeit der Verbindung ;)

MacTeX-2009 hat ein cooles neues Feature: den Updatemanager tlmgr! Man kann jetzt also endlich mit einem einzigen (Konsolen-)Programm die Pakete aktualisieren :)  Die Anleitung als PDF liegt in Applications/TeX.

juppes

  • Gast
Re:unverständliche Fehlermeldung
« Antwort #33 am: Sonntag, 2. Mai 2010, 21:37 »
ja, ich hab nur das langsamste DSL - aber stabil. Und nun ist es vollbracht - ich habe GS 8.70 auf dem Rechner, wie mir das Terminal auf die Anfrage "gs -v" mitteilt:

Search path:
   . : %rom%Resource/Init/ : %rom%lib/ :
   /usr/local/share/ghostscript/8.70/Resource/Init :
   /usr/local/share/ghostscript/8.70/lib :
   /usr/local/share/ghostscript/8.70/Resource/Font :
   /usr/local/share/ghostscript/fonts :
   /usr/local/share/fonts/default/ghostscript :
   /usr/local/share/fonts/default/Type1 :
   /usr/local/share/fonts/default/TrueType : /usr/lib/DPS/outline/base :
   /usr/openwin/lib/X11/fonts/Type1 : /usr/openwin/lib/X11/fonts/TrueType

Es hat sich anstandslos installieren lassen ohne Meckern. Aber das Pfadproblem mit Lilypond besteht nun wohl immer noch, da Lilypond ja gerne sein GS in /usr/local sähe, nicht wahr? Wenn dem so ist, muß ich also noch weitere Suchpfade nach Deinem Muster hinzufügen, nicht wahr? Jedenfalls benimmt es sich noch exakt wie vorher, wohingegen  TeXShop 2.33 und Terminal weiterhin ohne Probleme laufen.

RobUr

  • Gast
Re:unverständliche Fehlermeldung
« Antwort #34 am: Sonntag, 2. Mai 2010, 22:08 »
Zitat
Es hat sich anstandslos installieren lassen ohne Meckern.
Supi!

Zitat
Aber das Pfadproblem mit Lilypond besteht nun wohl immer noch, da Lilypond ja gerne sein GS in /usr/local sähe, nicht wahr? Wenn dem so ist, muß ich also noch weitere Suchpfade nach Deinem Muster hinzufügen, nicht wahr?
In /usr/share :(  Die Suchpfade sollten „meinem“ Muster entsprechen, ja. Also für dich auf 8.70 gemünzt.
Mir hatte das Hinzufügen der zusätzlichen GS_LIB-Pfade (also Pfade zu einer vollwertigen, nicht abgespeckten GS-Version) einmal sehr bei einem dämlichen Fontproblem geholfen; deswegen kann ich es beruhigt empfehlen.

Ich habe es noch nicht selbst ausprobiert, die Lily-GS-Suchpfade mit Inhalt zu füllen. Man vergisst so etwas schnell, und es lässt sich auch schwer aktuell halten. Deshalb ist der komfortabelste und saubere Weg tatsächlich, GS_LIB in der .profile einzutragen. Lily-GS ist mit seinen eigenen Suchpfaden kompiliert, das können wir nicht anders ausmerzen.

Zitat
Jedenfalls benimmt es sich noch exakt wie vorher, wohingegen  TeXShop 2.33 und Terminal weiterhin ohne Probleme laufen.
Wir können mittlerweile wohl davon ausgehen, dass das Lily-GUI auf deinem System niemals wie gewünscht laufen mag … unten rum funktioniert alles, nur die Lilyoberfläche zickt – das wäre bei den Mac-Binaries nicht das erste Mal! Freu dich lieber über eine nunmehr aktuelle und funktionierende LP-TeXShop-GS-Umgebung ;) Du weißt jetzt auch, wie man die TeXShop-Engines handhaben kann (vor allem für versch. Lily-Versionen).

Beste Grüße, Robert

juppes

  • Gast
Re:unverständliche Fehlermeldung
« Antwort #35 am: Montag, 3. Mai 2010, 09:20 »
hallo Robert,

Ich habe ".profile" nach Deinen Vorgaben abgeändert (war ja nicht viel anzupassen außer dem Benutzernamen für ~/Users/*/Fonts, wenn ich das richtig sehe). Ich bringe aber (und vielleicht steckt ja noch ein Denkfehler in meinen zusätzlichen Suchpfaden für Lilypond, die ich in ".profile" hineingeschrieben habe) Lilypond nicht dazu, dort auch tatsächlich zu suchen, denn eine Eingabe im Terminal

/Applications/LilyPond.app/Contents/Resources/bin/gs -h

ergibt nur:

. : /usr/share/ghostscript/8.70/Resource/Init :
   /usr/share/ghostscript/8.70/lib :
   /usr/share/ghostscript/8.70/Resource/Font :
   /usr/share/ghostscript/fonts : /usr/share/fonts/default/ghostscript :
   /usr/share/fonts/default/Type1 : /usr/share/fonts/default/TrueType :
   /usr/lib/DPS/outline/base : /usr/openwin/lib/X11/fonts/Type1 :
   /usr/openwin/lib/X11/fonts/TrueType

Der Inhalt von ".profile" bei mir sieht folgendermaßen aus:

LC_CTYPE=de_DE.UTF-8 export LC_CTYPE export PATH=$PATH:~/bin
GS_LIB="/usr/local/share/ghostscript/8.70/Resource/Init:/usr/local/share/ghostscript/8.70/lib:/usr/local/share/ghostscript/8.70/Resource/Fo$
export GS_LIB PATH="/usr/local/bin:${PATH}"
export PATH

Die erste Zeile stand vorher schon drin; die brauche ich, um nano UTF-8 beizubringen.

Hoffe, Du findest eine Ungereimtheit, die man beseitigen kann...

Und sonst: es ist vielleicht tatsächlich so, daß das Lilypond-GUI unter Mac OS X immer ein wenig hakt. Aber wenn andere Umgebungen nicht haken, dann nimmt man eben die, vor allem wenn sie noch mehr Features haben.

herzlichen Gruß


RobUr

  • Gast
Re:unverständliche Fehlermeldung
« Antwort #36 am: Montag, 3. Mai 2010, 12:16 »
Hallo juppes!

Zitat
Hoffe, Du findest eine Ungereimtheit, die man beseitigen kann...
Sind die Zeilen per Zeilenumbruch getrennt? Man kann diese auch anders schreiben (und am besten kommentieren):
# UTF-8 fuer nano
export LC_CTYPE=de_DE.UTF-8

# Pfad zu /bin im Home-Verzeichnis den anderen Pfaden voranstellen
export PATH="~/bin:$PATH"

# Pfade zu GS 8.70-Libraries und Font-Ordnern
export GS_LIB="/usr/local/share/ghostscript/8.70/Resource/Init:/usr/local/share/ghostscript/8.70/lib:/usr/local/share/ghostscript/8.70/Resource/Font:/usr/local/share/ghostscript/fonts:/Users/ich/Library/Fonts"

# Pfad zu /usr/local/bin (wo gs liegt) den anderen Pfaden voranstellen
export PATH="/usr/local/bin:$PATH"

Ein-/ausgeloggt wirst du dich wohl haben … Poste bei Gelegenheit mal den Output von env (am besten mit der Codefragment-Darstellung; der Button mit dem Gatterzeichen # ).

Grüße, Robert

juppes

  • Gast
Re:unverständliche Fehlermeldung
« Antwort #37 am: Mittwoch, 5. Mai 2010, 16:13 »
hallo Robert,

da bin ich wieder (war zwei Tage unterwegs). Ich habe mal Deine Version von ".profile" bei mir eingesetzt. Erstmal sieht das natürlich übersichtlicher aus und zweitens hatte es positive Auswirkungen:

Lilypond läuft wieder etwas runder, was die ominösen Fehlermeldungen nach Cmd-R betrifft. Jetzt sind es wieder wie zu Anfang unserer "Unterhaltung" sieben Mal, bis es meckert. Das ist ja schon mal was!

Lilypond sucht jetzt tatsächlich auch nicht nur bei sich nach Ghostscript:

Search path:
   . : /usr/local/share/ghostscript/8.70/Resource/Init :
   /usr/local/share/ghostscript/8.70/lib :
   /usr/local/share/ghostscript/8.70/Resource/Font :
   /usr/local/share/ghostscript/fonts : /Users/ich/Library/Fonts :
   /usr/share/ghostscript/8.70/Resource/Init :
   /usr/share/ghostscript/8.70/lib :
   /usr/share/ghostscript/8.70/Resource/Font :
   /usr/share/ghostscript/fonts : /usr/share/fonts/default/ghostscript :
   /usr/share/fonts/default/Type1 : /usr/share/fonts/default/TrueType :
   /usr/lib/DPS/outline/base : /usr/openwin/lib/X11/fonts/Type1 :
   /usr/openwin/lib/X11/fonts/TrueType

Terminal und TeXShop machen auch weiterhin keinerlei Probleme.

Habe aber noch zwei Fragen:

Zitat
Sind die Zeilen per Zeilenumbruch getrennt?
Ist das von Bedeutung und wenn ja, wieso? Ich hatte an mindestens einer Stelle einen Zeilenumbruch.

Zitat
Poste bei Gelegenheit mal den Output von env (am besten mit der Codefragment-Darstellung; der Button mit dem Gatterzeichen # ).
Sorry, das verstehe ich nicht. Meinst Du: "env # gs"? Oder "env gs #"? Da stoßen meine Unix-Kenntnisse schon wieder an ihre Grenzen... :-\


RobUr

  • Gast
Re:unverständliche Fehlermeldung
« Antwort #38 am: Donnerstag, 6. Mai 2010, 05:31 »
Hallo juppes!

Zitat von: juppes
Lilypond läuft wieder etwas runder, was die ominösen Fehlermeldungen nach Cmd-R betrifft. Jetzt sind es wieder wie zu Anfang unserer "Unterhaltung" sieben Mal, bis es meckert. Das ist ja schon mal was!
Na ja, streng genommen ist das nichts >:(  Idealerweise sollte Lily von sich aus fehlerfrei laufen, was es auf den meisten Systemen ja auch tut! Lily ist für den eigenständigen Programmbetrieb konzipiert (bringt eigenes GS und Python mit), weswegen die ganzen Einstellungen, die wir gerade für dich anpassen/angepasst haben, nur Auswirkungen auf den Betrieb im Terminal und das Zusammenspiel mit externen Editoren haben dürften. Ich kann nur vermuten, dass Lily in der Not systemweite Einstellungen zu Rate zieht, um irgendwo überhaupt weiter zu kommen. Das Hauptproblem ist einfach, dass wir als Mac-User nach wie vor eine Randgruppe sind und die vorkompilierten Binaries eben nicht so umfassend getestet sein können wie für native Unix-/Linux- oder Windows-Systeme. Womöglich liegt es aber auch an uns selbst, weil wir vielleicht weniger Feedback an die Entwickler liefern … In deinem Fall könnte es simplerweise an der PPC-Architektur (wie auch bei GS für Mac OS X) liegen! Ich hab halt ’nen Intel-basierten Mac und kann solche Phänomene wie bei dir nicht 1:1 nachstellen. Die stabilen Versionen von Lily habe ich bei mir noch nie abk…en sehen ;) (Muss aber auch dazu sagen, dass ich den Lily-Editor resp. LilyPond als App – außer für dein aktuelles Problem – nie benutze.)

Zitat von: juppes
Terminal und TeXShop machen auch weiterhin keinerlei Probleme.
Dann ist es gut so – bleib dabei! In der englischen Liste sind Diskussionen zu beobachten, „LilyPad“ komplett zu überholen, um einen brauchbaren Editor gleich mitzuliefern; der Tenor ist allerdings, in erster Linie Lily selbst weiterzuentwickeln, und aufgrund wesentlich besserer, externer Editoren (Frescobaldi, jEdit mit LilypondTool, Canorus etc.) ein eigenes benutzerfreundlicheres GUI zurückzustellen. Das finde ich persönlich gar nicht schlimm, aber es erschwert dem Einsteiger sehr den Zugang zu Lily – gerade wenn es „die erste Begegnung“ mit Software auf Texteingabebasis ist. Die Entwickler wissen darum und wollen den Einstieg dadurch erleichtern, aber sie wissen auch, dass man das Rad (in Sachen Editor) nicht neu erfinden muss. Ich erwarte von Lily auch nur eine gute Notensatz-Engine – auf welche Art und Weise ich Lily mit Code füttere, darf ruhig mir selbst überlassen bleiben :)  Vielleicht liegt es ja gerade am spartanischen „LilyPad“, dass man sich gezwungenermaßen nach einem nützlichen Tool umsehen muss … Aber dann sollte man im Gegenzug insbesondere Einsteigern entgegenkommen und auf alternative Editoren schon auf lilypond.org hinweisen!

Zitat von: juppes
Lilypond sucht jetzt tatsächlich auch nicht nur bei sich nach Ghostscript
Um das noch einmal abzugrenzen: es ist GhostScript in Lily, das in diesen Pfaden sucht. Lily produziert mit Hilfe von GhostScript PS-Code, welchen GS nach PDF konvertiert. Lily hat also, nachdem es die Eingabedatei postscriptgerecht bearbeitet hat, nix mehr zu melden.

Zitat von: juppes
Zitat von: RobUr
Sind die Zeilen per Zeilenumbruch getrennt?
Ist das von Bedeutung und wenn ja, wieso? Ich hatte an mindestens einer Stelle einen Zeilenumbruch.
Ja, das ist sogar ziemlich von Bedeutung. Ein Leerzeichen ist ganz lapidar ein typographisches Symbol. Leerzeichen werden in Programmabläufen höchstens einmal ausgewertet: tauchen bspw. 4 Leerzeichen hintereinander auf, wird das erste berücksichtigt und die verbleibenden 3 ignoriert.
Ein Zeilenumbruch – also das Betätigen der Enter-/Eingabetaste – ist ein Steuerzeichen. Es bedeutet: hier an dieser Stelle ist Schluss, mache fertig und warte auf Neues. Ein Leerzeichen macht nicht Schluss, selbst wenn am Ende einer Textzeile der optische Effekt eines Zeilenumbruchs einträte. Der „optische Effekt“ der Enter-Taste ist natürlich ein Zeilenumbruch, aber wie sollte man ihn sonst erkennen? Fakt ist: Befehl eingeben, Enter drücken und den Befehl somit abschließen und ausführen.
In der Regel schreibt man jeden auszuführenden Befehl in eine neue Zeile (durch „Enter“ erzeugt). Die Anweisungen werden dann zeilenweise von oben nach unten abgearbeitet. Wenn man nun in einer Zeile zwei Befehle hintereinander notiert, die nur durch Leerzeichen getrennt sind, werden diese als eine Eingabe interpretiert. Dies führt meist zu Fehlermeldungen bzw. ungewollter oder gar keiner Verarbeitung. Die Kombination zweier Befehle in einer Zeile ist durch doppeltes kaufmännisches Und (&&) möglich. Die beiden Befehle:
sudo tlmgr update --self
sudo tlmgr update --all
könnten dadurch in einer Zeile zusammengefasst werden:
sudo tlmgr update --self && sudo tlmgr update --allLässt man die && weg, wird allerhöchstens der zuletzt vollständig erkannte Befehl ausgeführt (in diesem Beispiel sudo tlmgr update --all). Man ist jedenfalls auf der sicheren Seite, wenn man auch in Scripten die Befehle durch „Enter“ trennt. Es liegt zwar im Ermessen des Interpreters, ob er einen Befehl bereits ausführt, wenn er ihn als vollständig erkannt hat, aber dazu muss man genaueres darüber wissen: mal genügt ein Leerzeichen, mal nicht … Mach einfach Enter und fertig.

Zitat von: juppes
Zitat von: RobUr
Poste bei Gelegenheit mal den Output von env (am besten mit der Codefragment-Darstellung; der Button mit dem Gatterzeichen # ).
Sorry, das verstehe ich nicht. Meinst Du: "env # gs"? Oder "env gs #"? Da stoßen meine Unix-Kenntnisse schon wieder an ihre Grenzen...
Ups, weg vom Terminal ;)
Du sollst nur (1) im Terminal env eingeben und die Ausgabe hier im Forum posten, und zwar (2) formatiert als Code: wenn du einen Beitrag schreibst, gibt es doch die bunten Buttons über dem Texteingabefeld (oder benutzt du einen Textbrowser???); einer davon ist mit dem Gatterzeichen (#) versehen und nennt sich „Code einfügen“. Wenn du darauf klickst, wird an der aktuellen Cursorposition im Eingabefeld [code][/code] eingefügt; dahinein kopierst du die Terminalausgabe. Ich hab es einfach mal „Codefragment-Darstellung“ genannt; es schafft eine eigene Zitierumgebung, in der alles „wie eingegeben“ dargestellt wird – incl. Zeilenumbrüchen, auf die es uns ja ankommt.
Die wichtigste Information aus dem env-Ergebnis ist aber der Inhalt der PATH-Variable: Pfade werden von vorn nach hinten durchsucht. Wenn z.B. Pfade zu verschiedenen GS- oder Python-Executables gleichzeitig eingetragen sind, hört die Suche danach auf, sobald eine ausführbare Anwendung gefunden wurde. Es ist dann völlig egal, ob in einem anderen (nachfolgenden) Pfad eine gleichnamige und evtl. neuere Version vorhanden ist.

Und damit sind wir noch kurz bei den GS-Suchpfaden: die schauen schonmal gut aus! Die relevanten Pfade stehen ja vorn in der Liste, von daher wird mit den ersten Treffern gearbeitet, sofern Lily das für nötig hält. Ich frage mich trotzdem, weshalb Pfade zu /usr/lib/DPS oder /usr/openwin/* pauschal in die Anwendung kompiliert werden, selbst wenn dort nichts aufzufinden ist und deshalb keinen Schaden anrichten kann. Ich schau mir das auch mal in Windows an und frage notfalls die Entwickler.
Diese Nachricht der lilypond-user-Liste hatte mir Mut gemacht, die GS-Executable/Binary versuchsweise auszutauschen, aber das mochte nicht gelingen (trotz GS-Binary für Mac). Vielleicht war das vor 4 Jahren in einer Uralt-Lily-Version noch möglich.

[ups – falschen Button erwischt und grüßen vergessen]

Grüße, Robert
« Letzte Änderung: Donnerstag, 6. Mai 2010, 05:37 von RobUr »

RobUr

  • Gast
Re:unverständliche Fehlermeldung
« Antwort #39 am: Donnerstag, 6. Mai 2010, 06:00 »
Zitat
Lilypond läuft wieder etwas runder, was die ominösen Fehlermeldungen nach Cmd-R betrifft. Jetzt sind es wieder wie zu Anfang unserer "Unterhaltung" sieben Mal, bis es meckert.
Das sollte ruhig mal in der englischen Liste gepostet werden! Ich weiß nicht, wie lang Apple noch auf PPC baut (falls es daran läge), aber es sind gewiss genügend Maschinen damit im Umlauf.
Wenn du dabei Hilfe brauchst, vielleicht an James wenden (hat dort bereits einiges gepostet und arbeitet selbst am Mac) oder halt an mich (wär mal ein Anlass, dort mehr als zu lesen …).

juppes

  • Gast
Re:unverständliche Fehlermeldung
« Antwort #40 am: Samstag, 8. Mai 2010, 17:57 »
hallo Robert,

danke für die ausführlichen Kommentare. Jetzt bin ich in manchem besser informiert. Wenn ich im Terminal einfach "env" eingebe, kriege ich das zurück:

de-spiegelkast:~ ich$ env
TERM_PROGRAM=Apple_Terminal
TERM=xterm-color
SHELL=/bin/bash
TERM_PROGRAM_VERSION=133-1
MOZILLA_FIVE_HOME=/Applications/Browser/Camino.app/Contents/MacOS
USER=ich
__CF_USER_TEXT_ENCODING=0x1F5:0:3
PATH=/Library/Frameworks/Python.framework/Versions/2.6/bin:/Library/Frameworks/Python.framework/Versions/3.1/bin:/usr/local/bin:~/bin:/bin:/sbin:/usr/bin:/usr/sbin:/usr/local/bin:/usr/texbin
PWD=/Users/ich
SHLVL=1
HOME=/Users/ich
LOGNAME=ich
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8
SECURITYSESSIONID=41d090
_=/usr/bin/env

Ist das das, was Dich interessierte?

Und was das leicht hakende Lilypond-GUI betrifft, so kenne ich das schon von Anfang an, wenn ich zurückdenke. Wie alle Neulinge fängt man ja erst einmal mit der Grundausstattung an. Die Fehlermeldungen, die nach längerem Arbeiten und damit verbundener wiederholter Betätigung von Cmd-R kommen, habe ich nie so recht zu deuten gewußt. In der Lernsituation hat man auch erst mal andere Sorgen. Man konnte ja im Zweifelsfall Lilypond beenden und neu starten; dann hatte man wieder für eine Weile Ruhe. Vielleicht hat das ganze tatsächlich mit der PowerPC-Architektur zu tun, da ich die gleichen Probleme immer schon hatte. Ich bin bei Version 2.10.33 eingestiegen. Ich denke aber auch, daß noch eine Menge Macs dieser Bauart in Gebrauch sind und auch noch eine Weile in Gebrauch sein werden. Wer nicht immer das Allerneueste haben muß, kann mit diesen Rechnern noch lange arbeiten. Für Otto Normal-Mac-User reicht das völlig aus. Ich habe meist erst einen neuen gebrauchten Mac gekauft, wenn irgendwelche wichtigen Dinge, vor allem der Browser, zu oft Probleme gemacht haben. Vermutlich geht es anderen auch so. Natürlich nutze ich das Lilypad jetzt auch nicht mehr. Aber für den unerfahrenen Lilypond-Nutzer ist es schon ein ganz schönes Stück Arbeit, sich eine komfortablere Umgebung zu organisieren. Ich gebe Dir völlig recht, daß es nicht nur hier im Forum, sondern auch auf der Lilypond-Seite selber deutliche Hinweise und Anleitungen geben sollte, wie man diesem Manko abhilft. Ich habe schon mit vielen Finale- und Sibelius-Anwendern über Lilypond diskutiert. Alle fanden die Noten viel schöner, die Lilypond erzeugt, bemängelten aber die allzu gewöhnungsbedürftige Bedienung. Nur wenige fanden es der Mühe wert, wegen des besseren Outputs sich wirklich eingehender damit zu beschäftigen. Die meisten Kollegen, die Noten schreiben, sind außerdem zu ungeduldig. Und auch die Tatsache, daß Lilypond kostenlos ist, war kein ausreichender Anreiz. Für Komfort zahlen die Leute offenbar gern viel Geld.

Mein eigener Einstieg in Lilypond war dadurch motiviert, daß ich bis dahin sehr viel und gerne Noten mit der Hand abgeschrieben habe. Ich habe mich außerdem als Berufsmusiker oft genug über die vielen mehr oder weniger unzulänglichen am Computer "professionell" erstellten Ausgaben geärgert. Da ich viel mit Alter Musik und den teilweise fantastischen Druckausgaben des 18. und 19. Jahrhunderts zu tun hatte, weiß ich genau, wie schön, gut lesbar, aber auch wie praxisnah ein Notensatz sein kann. Ich hatte mir eigentlich geschworen, niemals Noten am Computer zu schreiben, bis ich eines Tages auf Lilypond gestoßen bin. Das hat mir vor Augen geführt, daß so etwas am Rechner also auch möglich ist. Und da Notensatz ja ohnehin eine komplexe Angelegenheit ist, hatte ich auch kein Problem damit, daß man erst einmal eine Menge lernen muß, bevor man etwas Ordentliches zustandebringt.

Jetzt bin ich etwas abgeschweift... Sag mir bei Gelegenheit mal, was Du aus der Terminal-Ausgabe bei mir herauslesen kannst.

herzlichen Gruß

juppes

  • Gast
Re:unverständliche Fehlermeldung
« Antwort #41 am: Donnerstag, 20. Mai 2010, 12:49 »
hallo Robert,

ich habe eine ganze Zeit lang nichts von Dir gehört zu meinem Beitrag. Vielleicht hast Du auch nur zu viel anderes um die Ohren im Moment, um hier posten zu können - soll bei Musikern ja schon mal vorkommen ;)

Melde Dich doch bitte nochmal, wenn Du wieder Zeit hast.

herzlichen Gruss


RobUr

  • Gast
Re:unverständliche Fehlermeldung
« Antwort #42 am: Freitag, 16. Juli 2010, 22:04 »
Hallo juppes!

Zitat
Vielleicht hast Du auch nur zu viel anderes um die Ohren im Moment, um hier posten zu können - soll bei Musikern ja schon mal vorkommen ;)
Na ja, geht so ;)  ZU viel ist es nicht, aber ausreichend …

Zitat
Und was das leicht hakende Lilypond-GUI betrifft, …
… wird das Problem eher bei unixoiden Betriebssystemen rapportiert. Entweder ist der Windows-Nutzeranteil gegenüber Unix-/Linux-/Mac-Systemen derart gering, dass bisher niemand (zumindest im deutschen LP-Forum) ein solches Problem hatte – oder die Win32-Oberfläche ist tatsächlich stabiler, auch wenn sie ähnlich spartanisch daherkommt. Wie gesagt: die Entwickler wissen darum, Lily mit einem ansehnlicheren Editor auszuliefern, um insbesondere Windows-LilyPond-Newbies von Anfang an besser überzeugen zu können. Alles, was du beschreibst, entspricht auch meiner persönlichen Erfahrung – mit mir selbst und mit anderen ;)  Es gibt halt eine große Nutzergruppe, die das Ergebnis sehr bestaunt, aber sich selbst nicht in der Lage sieht, selbiges reproduzieren zu können; sei es aus mentaler Blockade wegen des Eingabeverfahrens oder mangelnder Geduld bzw. anfänglich eher kleinen Fortschritten (beides nachvollziehbar). Hier geht es Musikern wie Leuten: „Ich bin kein Informatiker. Es soll doch einfach nur funktionieren!“ Das „einfach-so-funktionierende“ kostet nunmal Geld, da sich im Vorfeld viele andere Leute Gedanken machen müssen, was genau denn einfach so funktionieren könnte – und die wollen dafür natürlich bezahlt werden. Ein Profimusiker lässt sich ja auch dafür bezahlen, dass er „einfach so funktionierend“ in’s Horn stößt, in die Tasten haut oder in die Saiten greift und als Sänger den „richtigen Ton“ trifft – alles mit etlichen Jahren vorangehender Übung und abgeschlossenem Hochschulstudium! (Liebe Berufsmusiker: die musikalische Ausbildung schließe ich hier ein; selbstverständlich geht es nicht nur um Technik. Und liebe Veranstalter: berücksichtigen Sie dies bitte künftig bei Ihrer Honorarvorstellung.)
Kurzum: Ich kann es niemandem verleiden, Geld für (Bedienungs-)Komfort auszugeben, wenn das Resultat überwiegend der Erwartung entspricht, auch wenn ich selbst weiß, dass zum Nulltarif ein bedeutend besseres Ergebnis mit einem gewissen Maß an Eigenleistung erzielbar ist. Klingt ein wenig nach Häuslebaue, gebe ich zu :D  Ich persönlich wünsche mir ja auch etwas mehr „Eigenleistung“ bzw. Forscherdrang oder Bastelwut! Open source bedeutet keineswegs, alles immer nur per Texteingabe zu bewerkstelligen. Für Lily gibt es WYSIWYG-Editoren, die einem die Tipparbeit ersparen und trotzdem vollständige Code-Kontrolle gewährleisten. Leider ist „Code“ seit Windows völlig „out“. Und was Bedienkomfort in Windows XYZ angeht, muss man sich auch ernsthaft fragen, was MS denn bloß denkt, was der Anwender denken könnte …

Zitat
Ich habe mich außerdem als Berufsmusiker oft genug über die vielen mehr oder weniger unzulänglichen am Computer "professionell" erstellten Ausgaben geärgert.
Dito. In genau diese Kerbe hauen ja die Entwickler :)  Mit 99,5%iger Wahrscheinlichkeit ist Computernotensatz spätestens auf den zweiten Blick nach wie vor erkennbar. Zugegebenermaßen fallen Lily-Notensätze (genau wie LaTeX-Dokumente) ebenso in’s Auge, aber nicht, weil sie wie andere etwa blass, mechanisch, nüchtern, mager oder zu scharf erscheinen, sondern weil der Unterschied zu etablierten computergenerierten Dokumentformaten kommerzieller Hersteller ein deutlich wohltuenderer ist. Ich betrachte wohlwollend, dass z.B. bei Haus-/Magister-/Diplomarbeiten (wenn auch erst in höheren Semestern) zunehmend Wert auf gediegene, leserfreundliche Gestaltung Wert gelegt wird und Satzsysteme wie LaTeX (im MuWi-Bereich eben LilyPond) Beachtung finden. Wer einmal Blut geleckt hat, der wird (La)TeX so schnell nicht missen wollen. Es ist wünschenswert, dass dies auch schnell mit Lily passiert. Die Integration von Lily-Code in LaTeX (oder doch eher umgekehrt) hat mit der Einführung von lilypond-book und der Abkehr von MusicTeX einen Quantensprung erfahren, auf dessen erreichtem Niveau es weiterzumachen gilt. Unabdingbar ist deshalb eine saubere Portierung auch auf Windows-Maschinen und ein noch reibungsloseres Zusammenspiel von Lily und TeX.

Zitat
Da ich viel mit Alter Musik und den teilweise fantastischen Druckausgaben des 18. und 19. Jahrhunderts zu tun hatte, weiß ich genau, wie schön, gut lesbar, aber auch wie praxisnah ein Notensatz sein kann.
Dazu relativ kurz ein paar Anmerkungen, da ich mich des öfteren schon darüber geäußert habe: Es mangelt einfach am Erkennen und Analysieren, warum das eine besser als das andere aussieht. Kein Notensatzprogramm – noch nicht einmal Lily – kann uns alle Arbeit abnehmen. Die Standardeinstellungen in Lily sind recht gut, der Font für Notenelemente ist wirklich geglückt und außergewöhnlich. Die Hausschrift Century School halte ich für überarbeitungsbedürftig – eher die Proportionen als die Schrift an sich. Die Randeinstellungen sind katastrophal. Die Seitenaufteilung geht so. Bei allem kann man sich sehr viel bei TeX abgucken. Trotzdem darf man sich nicht darauf verlassen, dass Maschinen uns die Gedanken lesen und deswegen erstklassigen Output produzieren. Ich „spicke“ immer in klassischen Notenstichen und rücke Elemente so lang hin und her, bis ich die geeignetste Stelle gefunden habe – die beste Kontrolle ist immer noch das eigene Auge. Ich habe wenig Verständnis für „das war ich nicht, das hat Programm XYZ so gemacht …“ Beherrschen wir diese Maschinen/Software oder die uns? Ich meine damit nicht, dass jederman in der Lage sein muss, ein eigenes Programm zu schreiben (das kann auch ich nicht), aber ich darf betonen, dass wir zu vieles als gegeben nehmen, wo doch ausreichend Manipulationsmöglichkeiten des Programmablaufs vorhanden sind.

Zitat
Ich hatte mir eigentlich geschworen, niemals Noten am Computer zu schreiben, bis ich eines Tages auf Lilypond gestoßen bin. Das hat mir vor Augen geführt, daß so etwas am Rechner also auch möglich ist.
Möglich ja, aber dann auch schön :)  Ich war schon immer begeistert von dieser Möglichkeit, weil ich häufig schlecht kopierte (die 10. Kopie von der 100.) oder durch mitkopierte Eintragungen versaute oder vergilbte handschriftliche Noten hatte. Selbst ein kleines, beschränktes Satzprogramm wie Capella im letzten Jahrtausend eröffnete eine völlig neue Dimension. Damit habe ich meine ersten Gehversuche gemacht, um heute darüber lächeln zu können und alles Wissen in Lily zu verarbeiten ;D

Zitat
Und da Notensatz ja ohnehin eine komplexe Angelegenheit ist, hatte ich auch kein Problem damit, daß man erst einmal eine Menge lernen muß, bevor man etwas Ordentliches zustandebringt.
So isses. Eine Fremdsprache lernt man auch nicht über Nacht … Neben Vokabeln und Grammatik gibt es ja auch noch Interpunktion und ähnlich fiese Dinge ::)

Zitat
Sag mir bei Gelegenheit mal, was Du aus der Terminal-Ausgabe bei mir herauslesen kannst.
Ist es heute noch dieselbe Ausgabe? Dann kann ich zumindest herauslesen, dass in der PATH-Variablen kein Pfad zu /Applications/LilyPondXYZ auftaucht und die Environment-Variable GS_LIB nirgends auftaucht, um gezielt eine bestimmte GS-Version anzusprechen. Waren wir nicht schon mal so weit? Gibt es eigentlich noch ein akutes Problem mit Lily?

Beste Grüße, Robert

juppes

  • Gast
Re:unverständliche Fehlermeldung
« Antwort #43 am: Samstag, 17. Juli 2010, 16:31 »
hallo Robert,

schön, nach so langer Zeit wieder ein Lebenszeichen von Dir zu bekommen! Ich kann Dir nur in allem zustimmen, was Du sagst. Unsere Erfahrungen gleichen sich da sehr, auch wenn ich im Vergleich zu Dir ein Notenschreib-Neuling am Computer bin. Jedesmal, wenn ich etwas schreibe, lerne ich etwas dazu, auch wenn ich nicht immer aus eigener Kraft die Lösung für ein Problem finde, aber doch meistens. Die Dokumentation ist eigentlich sehr umfassend. Man muß sich eben nur die Mühe machen, sie auch zu lesen. Habe sie mir sogar ausgedruckt und binden lassen...

Der technische Unterbau, wenn er denn hakt, bringt mich jedenfalls öfter ins Grübeln. Habe mich mal ein bißchen mehr mit Unix befaßt in der Zwischenzeit, aber auch das ist ein Studium, das sich nicht mal eben in ein paar Stündchen erledigen läßt. Aber wenigstens sind mir jetzt ein paar Grundzüge klarer geworden.

Nun zurück zu meinem Problem: gebe ich env ein, dann passiert noch immer das gleiche wie damals. Habe seitdem nicht mehr unter die Haube geschaut.

de-spiegelkast:~ ich$ env
TERM_PROGRAM=Apple_Terminal
TERM=xterm-color
SHELL=/bin/bash
GS_LIB=/usr/local/share/ghostscript/8.70/Resource/Init:/usr/local/share/ghostscript/8.70/lib:/usr/local/share/ghostscript/8.70/Resource/Font:/usr/local/share/ghostscript/fonts:/Users/ich/Library/Fonts
TERM_PROGRAM_VERSION=133-1
USER=ich
__CF_USER_TEXT_ENCODING=0x1F5:0:3
PATH=/Library/Frameworks/Python.framework/Versions/2.6/bin:/Library/Frameworks/Python.framework/Versions/3.1/bin:/usr/local/bin:~/bin:/bin:/sbin:/usr/bin:/usr/sbin:/usr/local/bin:/usr/texbin
PWD=/Users/ich
SHLVL=1
HOME=/Users/ich
LOGNAME=ich
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8
SECURITYSESSIONID=59ccf0
_=/usr/bin/env


Da ich wie Du eine TeXShop-Umgebung verwende, die zum Glück zum Schreiben problemlos läuft, habe ich nicht genügend Leidensdruck. Cmd-T kann ich dort betätigen, so oft ich will. Komische Fehlermeldungen kommen nur dann, wenn ich zu viele Programme gleichzeitig geöffnet habe. Dann scheint der Arbeitsspeicher nicht mehr auszureichen. Beende ich ein oder zwei Programme, geht alles wieder.
Dort geht allerdings convert-ly auch nicht, genau wie in Lilypond. Das glaubt, ich hätte nicht die richtige Python-Version installiert, was aber einfach nicht stimmt. Offenbar ist da auch wieder nicht der richtige Pfad eingetragen... Bei einer normalen Installation per Installer müßte das doch miterledigt werden, oder? Dafür sind die Dinger doch da, daß alles "schlüsselfertig" eingerichtet wird.
Die Konsolenmeldung in TeXShop lautet:
Zitat
Python 2.4 or newer is required to run this program.
Please upgrade Python from http://python.org/download/, and if you use MacOS X,
please read 'Setup for MacOS X' in Application Usage.
Dabei habe ich Python 2.6  auf meinem Rechner!

Heute hatte ich den Gedanken, daß vielleicht zu viele Konfigurationsdateien in meinem Benutzerverzeichnis ein Chaos anrichten. Dort liegen inzwischen:

.bash_history, .bash_profile, .profile, .nanorc, .screenrc., .bash_profile.pysave, nanorc.save

Wenn ich das richtig verstanden habe, kann man in .bash_profile alle möglichen Terminal-Einstellungen festlegen. Vielleicht könnte man da ja auch mal alle Pfade wie der zu Python, zur Lilypond.app, die Lilypond so braucht, mit hineinschreiben, um das mal an einer Stelle zu haben. Wäre das eine gute Idee?

herzlichen Gruß

RobUr

  • Gast
Re:unverständliche Fehlermeldung
« Antwort #44 am: Samstag, 17. Juli 2010, 21:20 »
Wie ist denn die erste Zeile in convert-ly? Ersetze diese mal durch
#!/Library/Frameworks/Python.framework/Versions/2.6/bin/python
Grüße, Robert