Autor Thema: convert-ly  (Gelesen 49971 mal)

juppes

  • Gast
Re: convert-ly
« Antwort #15 am: Freitag, 6. März 2009, 11:34 »
danke, ich hoffe, wir kommen der Sache immer näher...

Gebe ich den kompletten Pfad zu convert-ly im Terminal ein, passiert Folgendes:

Last login: Fri Mar  6 11:14:22 on ttyp1
Welcome to Darwin!
You have new mail.
de-spiegelkast:~ ich$ /Applications/Notation/LilyPond 2.12.1/LilyPond2.12.2.app/Contents/Resources/bin/convert-ly -e BaltzarT-division-violin-13-division-violin-13.ly
-bash: /Applications/Notation/LilyPond: No such file or directory
de-spiegelkast:~ ich$

Gebe ich auch noch den kompletten Pfad der zu konvertierenden Datei, passiert das gleiche:

de-spiegelkast:~ ich$ /Applications/Notation/LilyPond 2.12.1/LilyPond2.12.2.app/Contents/Resources/bin/convert-ly -e /Users/ich/Desktop/BaltzarT-division-violin-13-division-violin-13.ly
-bash: /Applications/Notation/LilyPond: No such file or directory

Warum wird (Ich habe den Pfad noch einmal geprüft und kann keinen Fehler finden)  also der LilyPond-Ordner nicht gefunden?


derHindemith

  • Gast
Re: convert-ly
« Antwort #16 am: Freitag, 6. März 2009, 11:44 »
oh, kleine Fehler meinerseits
'/Applications/Notation/LilyPond 2.12.1/LilyPond2.12.2.app/Contents/Resources/bin/convert-ly' -e myfile.ly

Leerzeichen kann mann in ein Terminal nur schwiereg benutzen. Für die Datei, es wird eigentlich einfacher wenn es (für jetzt) zu dein Benutzer Ordner kopiert wird.

juppes

  • Gast
Re: convert-ly
« Antwort #17 am: Freitag, 6. März 2009, 11:51 »
welche Datei ist gemeint? die .ly Datei? Und der Benutzer-Odner? Ist das "ich" in meinem Fall? Ich frage lieber noch einmal genau nach. Ich weiß, daß es für Leute, die etwas wie das Terminal viel benutzen, manchmal schwierig ist, die Botschaft an den Mann zu bringen, da sie unbewußt Kenntnisse in der Syntax voraussetzen, die (leider) ich zum Beispiel nicht haben...

derHindemith

  • Gast
Re: convert-ly
« Antwort #18 am: Freitag, 6. März 2009, 12:08 »
Glaub mir, das alle hat mich Monate lang beunruhigt, meistens weil ich lilypond nicht benutzen könnte.

Alle Dateien sind gemeint. In terminal, wenn irgendetwas eine Leerzeichen hat (zum Beispiel, 'Mein Ordner'), muss man es irgendwie ändern damit der Terminal es versteht. D.h., entweder genau eintippen 'Mein Ordner' (mit Anführungsstriche), oder Mein\ Ordner (mit dem Slash).

Die einfachste Einführung ist in die lilypond Anwendungsbenutzung unter 2.1.1.

etilli33

  • Gast
Re: convert-ly
« Antwort #19 am: Freitag, 6. März 2009, 12:27 »
Danke Till, Ich bin james.

 :)

ps. habe (noch) keinen Mac, tut mir leid... aber *nix ist super!

juppes

  • Gast
Re: convert-ly
« Antwort #20 am: Freitag, 6. März 2009, 12:43 »
Hurra!! Der Fall ist gelöst! Die störrische Datei ist aktualisiert!

Und hier ist der Beweis:

Last login: Fri Mar  6 11:21:44 on ttyp1
Welcome to Darwin!
You have new mail.
de-spiegelkast:~ ich$ /Applications/Notation/LilyPond\  2.12.1/LilyPond2.12.2.app/Contents/Resources/bin/convert-ly -e BaltzarT-division-violin-13-division-violin-13.ly
-bash: /Applications/Notation/LilyPond : No such file or directory
de-spiegelkast:~ ich$ /Applications/Notation/"LilyPond 2.12.1"/LilyPond2.12.2.app/Contents/Resources/bin/convert-ly -e /Users/ich/Desktop/BaltzarT-division-violin-13-division-violin-13.ly
convert-ly (GNU LilyPond) 2.12.2
Processing `/Users/ich/Desktop/BaltzarT-division-violin-13-division-violin-13.ly'...
Applying conversion: 2.11.2, 2.11.5, 2.11.6, 2.11.10, 2.11.11, 2.11.13, 2.11.15, 2.11.23, 2.11.35, 2.11.38, 2.11.46, 2.11.48, 2.11.50, 2.11.51, 2.11.52, 2.11.53, 2.11.55, 2.11.57, 2.11.60, 2.11.61, 2.11.62, 2.11.64, 2.12.0

de-spiegelkast:~ ich$


Wenn ich die Datei dann in LilyPond öffne und Cmd-R eingebe, wird sie auch in ein PDF umgewandelt. Es gibt dabei nur Fehlermeldungen, die ich nicht verstehe:

>>/Users/ich/Desktop/BaltzarT-division-violin-13-division-violin-13.ly<< wird verarbeitet
Analysieren...
Interpretation der Musik...[8][16][24][32]
Vorverarbeitung der grafischen Elemente...
(process:462): Pango-WARNING **: Error loading GDEF table 28333

(process:462): Pango-WARNING **: Error loading GSUB table 28333

(process:462): Pango-WARNING **: Error loading GPOS table 28333

Interpretation der Musik...
MIDI-Ausgabe nach >>BaltzarT-division-violin-13-division-violin-13.midi<<...
Ideale Seitenanzahl wird gefunden...
Musik wird auf 1 oder 2 Seiten angepasst...
Systeme erstellen...
(process:462): Pango-WARNING **: Error loading GDEF table 28333

(process:462): Pango-WARNING **: Error loading GSUB table 28333

(process:462): Pango-WARNING **: Error loading GPOS table 28333

Layout nach >>BaltzarT-division-violin-13-division-violin-13.ps<< ausgeben...
Konvertierung nach >>./BaltzarT-division-violin-13-division-violin-13.pdf<<...



Was bedeutet: "(process:462): Pango-WARNING **: Error loading GPOS table 28333"?


Das PDF bekomme ich aber trotzdem zu sehen, und es scheint alles in Ordnung zu sein, soweit ich sehen kann.

Aber zum Schluß noch einmal ganz, ganz herzlichen Dank für die Mühe und Geduld bei der Hilfestellung! Das hätte ich alleine niemals im Leben geschafft! Ich muß wohl doch einmal ein wenig mehr Unix lernen. Und die Umwandlung im Terminal ist schnell!
Wenn man LilyPond über Terminal benutzt, ist das auch so flott? Bei größeren Dokumenten dauert die Umwandlung in ein PDF relativ lange, was den Zeitaufwand beim Korrigieren ziemlich groß macht.
Gibt es eine gute Anleitung für LilyPond per Terminal? Steht die im Handbuch, ich meine, in dem großen, nicht dem für Anfänger?



derHindemith

  • Gast
Re: convert-ly
« Antwort #21 am: Freitag, 6. März 2009, 13:07 »
Wir sind nicht längst fertig.
Erstmals, hast du die links für lilypond, convert-ly, und lilypond-book gemacht? Dass hilft viel. Die Anleitung steht in den Anwendungsbenutzung.

Das erste ding mit Unix das ich lernte war die kommando, man. die nächste war --help. Fast alles in Unix hat entweder ein manpage, ein --help, oder beides. Zum beispiel, in terminal.app, man man oder man --help. Fast alles was ich mit Unix gelernt habe, habe ich mir mithilfe man und --help selber beigebracht.

Die Pango-Warnungen sind bekannte Warnungen, die sind *nur* Warnungen, und machen keine Unterschiede im pdf. Pango ist auf OSX nicht so toll.

Seit meine Erfahrungen mit 10.5, wo Lilypond.app überhaupt nicht funktioniert, habe ich gelernt dass es besser sein kann, als mit dem Lilypond.app editor. Ich glaube es gibt keine andere Editor die so schlecht ist wie die Lilypad auf OSX. Ja, ich selber benutze die Terminal, alles geht meiner Meinung nach ziemlich schnell, und ich habe die Vorteil eine bessere Programme zu benutzen.
(Ein Hinweis, jede andere Programme braucht etwas mühe richtig einzurichten, aber ich glaube lilypondtool u. jEdit ist einige die einfachste.)

derHindemith

  • Gast
Re: convert-ly
« Antwort #22 am: Freitag, 6. März 2009, 13:09 »
ps. habe (noch) keinen Mac, tut mir leid... aber *nix ist super!
*nix habe ich nur ein bisschen benutzt (10.5 habe ich nur ein Paar Monate, und 10.4 ist eigentlich nicht Unix), aber nach der Erfahrung habe ich wesentlich weniger Angst vor Unix, und viel mehr vor (GNU) Linux.

juppes

  • Gast
Re: convert-ly
« Antwort #23 am: Freitag, 6. März 2009, 13:30 »
den ersten Satz verstehe ich nicht ganz: links für lilypond convert-ly, lilypond-book gemacht? Ist das im Handbuch unter 2.1.1?

danke für eine kurze Bestätigung. Dann werde ich mir das mal ansehen und einrichten und berichten, was passiert ist.

derHindemith

  • Gast
Re: convert-ly
« Antwort #24 am: Freitag, 6. März 2009, 13:41 »

juppes

  • Gast
Re: convert-ly
« Antwort #25 am: Freitag, 6. März 2009, 17:41 »
jetzt habe ich mir alles angesehen und ein bißchen herumprobiert, aber besonders erfolgreich war ich nicht.

Wenn ich zum Beispiel im Terminal eingebe:

/Applications/Notation/"LilyPond 2.12.1"/LilyPond2.12.2.app/Contents/MacOS/LilyPond -pdf /Users/ich/Documents/"Selbstgeschr. Noten"/Babell/"Babell fu\314\210r Gesa".ly

erwarte ich, daß ich aus der Datei "Babell für Gesa" ein PDF erstellt bekomme. LilyPond startet auch, und ich sehe das LilyPad mit der unvermeidlichen Tonleiter, aber dann passiert nichts mehr.

Und dann ist mir leider immer noch nicht klar geworden, was mit "Links zu lilypond, lilypond-book und convert-ly" gemeint ist. Was soll ich da genau tun? Da es ja eine Arbeitserleichterung zu sein scheint, klingt das natürlich sehr interessant.
Die ersten Zeilen von convert-ly und lilypond-book habe ich ja geändert (Pfad zu Python eingetragen), und dann funktioniert convert-ly ja gottseidank.

Was aber soll ich jetzt genau tun?

schönen Gruß aus dem Tal der Ahnungslosen...

derHindemith

  • Gast
Re: convert-ly
« Antwort #26 am: Freitag, 6. März 2009, 19:52 »
Okay, gehen wir durch alle Schritte, ich finde das sie sind wunderbar geschrieben. Erstmals, Terminal.app öffnen.
  • Du tippst 'mkdir -p ~/bin' dann return. Nichts besonderes scheint, aber, in deinem Benutzer Ordner steht ein neuer Ordner "bin"
  • Dann tippst du ein, 'cd ~/bin' und return. Jetzt ist alles was du machst in diesem 'bin' Ordner
  • Dann tippst du ein 'nano lilypond' Das öffnet die Programme nano mit einer Datei die 'lilypond' heisst
  • Dann tippst du in dieser Datei ein 'exec /Applications/Notation/LilyPond\  2.12.1/LilyPond2.12.2.app/Contents/Resources/bin/lilypond "$@"'. exec ist nur eine Abkürzung für execute, und alles andere ist wo lilypond sich auf deinem Rechner befindet.
  • Dann drückst du die 'F3' Taste um die Datei zu speichern, und dann die 'F2' Taste um nano zu beenden.
  • Dann tippst du ein 'chmod u+x lilypond' Das macht diese Datei ausführbar.
  • Die letzte vier Schritte kannst du wiederholen und 'lilypond' durch 'convert-ly' ersetzen.
  • Zum Schluss, ändern wir dein Pfad. Du tippst ein 'nano ~/.profile' Dass erstellt eine besondere Datei in deinem Benutzer Order, was unsichtbar ist, mit dem Namen profile.
  • Du tippst in dieser Datei ein 'export PATH=$PATH:~/bin'. Das fügt dieser bin Ordner zu deinem Pfad.
  • Und dann nochmal 'F3' zum speichern und 'F2' um nano zu beenden.

Jetzt hast du alles für dein Aktuellen installation konfiguriert. Ein grosser hinweis, solltest du ein Neues Lilypond runterladen und einem anderen Namen ausser Lilypond2.12.app geben, funktioniert dass alle nicht mehr. Auch wenn du Lilypond runterlädst und es nicht in /Applications/Notation/Lilypond\ 2.12.1 ist. Dann musst du entweder die Namen und Speicherorten den neuen Versionen immer so behalten, oder die ~/.profile und ~/bin/lilypond und ~/bin/convert-ly Dateien mit den neuen Namen und Speicherorten ändern.

Ich finde es ratsam, wenn es nötig ist eine ältere version zu behalten, die ältere Version einen anderen Namen geben, und die neue Version immer das gleiche behalten. Dann muss ich die Dateien nicht ständig ändern, und wenn ich es brauche, kann ich die alte Version benutzen.

juppes

  • Gast
Re: convert-ly
« Antwort #27 am: Freitag, 6. März 2009, 21:21 »
vielen Dank, ich kriege ja richtig Arbeit hier, aber die mache ich gerne...
Ich glaube, ich hätte noch eine ganze Weile gebraucht, mich unter diesen ganzen Unix-Programmen zurechtzufinden. Eine Schritt- für Schritt-Anleitung bringt einen da schneller weiter, obwohl dann hinterher das Hintergrundwissen lückenhaft ist.

Die Sache hat mir auch keine Ruhe gelassen, und ich habe noch ein wenig weiter geforscht. Ein Teil des Problems für mich ist, daß ich noch zu sehr in den Bahnen der GUIs denke. Schon die Navigation mit den Pfaden ist gewöhnungsbedürftig.
Ich habe es aber jetzt immerhin geschafft, eine neue Lilypond-Datei im Terminal zum PDF umzuwandeln:

de-spiegelkast:~/Documents/Selbstgeschr. Noten/Babell ich$ /Applications/Notation/"LilyPond 2.12.1"/LilyPond2.12.2.app/Contents/Resources/bin/lilypond Babellf\303\274rGesa.ly
GNU LilyPond 2.12.2
>>BabellfürGesa.ly<< wird verarbeitet
Analysieren...
Interpretation der Musik...[8][16][24][32][40][48][56][64][72][80][88][96][104]
Vorverarbeitung der grafischen Elemente...
Ideale Seitenanzahl wird gefunden...
Musik wird auf 1 oder 2 Seiten angepasst...
Systeme erstellen...
Layout nach >>BabellfürGesa.ps<< ausgeben...
Konvertierung nach >>./BabellfürGesa.pdf<<...
de-spiegelkast:~/Documents/Selbstgeschr. Noten/Babell ich$


Ich kann jetzt also ohne LilyPond zu starten aus meinem Texteditor nach dem Sichern ins Terminal und von dort aus dann mit Hilfe von LilyPond ein PDF erzeugen.

Ich werde wohl erst morgen dazu kommen, die Gebrauchsanweisung auch auszuführen. Eine vielleicht dumme Frage habe ich aber doch noch: wenn ich das alles gemacht habe - was tut das dann oder inwiefern macht es mir die Arbeit leichter?

Ich bin noch nicht so lange LilyPond-Nutzer - vielleicht seit 2 Monaten, und habe noch längst nicht alle Möglichkeiten erforscht (das Programm kann ja so viel, daß jeder wohl nur einen Teil davon nutzt, je nachdem was er damit machen will/muß). Am Anfang ist es sehr ungewohnt, nur Code einzugeben ohne gleich sehen zu können, was das Ergebnis sein wird. Inzwischen kann ich den Code schon so gut lesen, daß ich nicht mehr unbedingt auf eine Visualisierung angewiesen bin.

Eines steht aber fest: trotz einiger kleinerer Macken liefert es wirklich die schönsten Noten, die von Notationsprogrammen kenne. Und darum ist es auch wert, daß man es anderen kommerziellen Anwendungen vorzieht. Es wurde wohl Zeit, daß sich Musiker, die ihre eigenen Bedürfnisse ja am besten kennen, einen Sinn für graphische Schönheit haben und die auch programmieren können, ein solches Programm schreiben. Und daß es auch noch Open Source ist, dafür kann man nur dankbar sein. Ich habe früher (bin auch Musiker) viele Noten mit der Hand geschrieben und habe das sehr gerne getan. Es hatte viele Vorteile, die ich hier nicht alle aufzählen will. Als aber alle meine Kollegen begannen, nur noch Noten am Computer zu schreiben (leider waren ihre Ergebnisse oft nicht so gut, vielleicht auch, weil sie sich nicht genug mit den Möglichkeiten ihres Programms beschäftigt hatten), habe ich mir vorgenommen, daß ich nur so etwas lernen möchte, wenn ich ein Programm finde, das vor allem graphisch befriedigender ist. Ja, das war dann LilyPond...

So und nun gute Nacht und bis Morgen

derHindemith

  • Gast
Re: convert-ly
« Antwort #28 am: Freitag, 6. März 2009, 23:15 »
Na, die Vorteil ist das du nicht mehr zu dem Lilypond.app (Lilypad) festgebunden bist, und kann alle Aspekte lilypond benutzen (lilypond --f png test.ly, zum Beispiel). Auch, es heisst du kannst eine bessere Editor benutzen, und hoffentlich einrichten. Ich habe gefunden wie ich das alle für mich am besten machen kann (zum Beispiel, mithilfe ssh, screen, nano und lilypond, habe ich bei der Arbeit meine Musik bearbeitet.) Es macht nicht viel, und mann kann schon eine Datei ohne die Hilfe lesen, aber es macht etwas, wenn ich in eine Datei die >1000 Zeilen ist lese, und einfach die Bogen, Artikulationen, Mehrstimmige Teile, usw. leicht erkennen kann. Auch eine der größte Vorteile eine andere Programme zu benutzen ist Fehler korrektur. Du weisst schon das lilypond immer meldet wo es die Fehler findet, mit Zeilennummer und Zeichennummer. Na, mit emacs (und ich glaube vim und jEdit auch), du kannst einfach auf der Zeilennumer klicken, und es bringt dich direkt da im Editor. Und das alle weil du nicht mehr zu dem Lilypad festgebunden bist.

Ich habe Komposition an der Uni studiert. Und habe immer alles auf Papier zuerst komponiert. Lilypond ist bloß nur ein Werkzeug um Partiture für andere zu machen. Ich habe ein Paar kurze Stücke direkt in lilypond komponiert, aber die hatte ich schon vorher fast alle im Kopf komponiert.

Auch, nachdem du alle diese Schritte mit einrichten für lilypond gemacht hast, kannst du einfach im Terminal.app 'lilypond myfile.ly' eintippen um lilypond zu benutzen. Noch etwas, beim Pfad wandern in Terminal, tab automatisch vollendet sachen, so lilyp {tab} wird automatisch in lilypond vollendet. Das gilt auch für /App{tab}/Not{tab}/ usw. Solange du genug Buchstaben eingetippt hast dass nur eine Datei gemeint werden kann.

juppes

  • Gast
Re: convert-ly
« Antwort #29 am: Samstag, 7. März 2009, 17:06 »
so, nun habe ich meine Hausaufgaben gemacht und alle Anweisungen ausgeführt. Ich finde den Ordner "bin" mit den beiden Dateien "lilypond" und "convert-ly" als ausführbare Unix-Dateien. Wenn ich im Terminal in meinem Benutzerverzeichnis "ls -a" eintippe, bekomme ich auch die unsichtbaren Dateien gezeigt, und .profile ist auf der Liste.

So weit, so gut. Wenn ich jetzt aber im Terminal Folgendes mache (ich fürchte, da habe ich wieder etwas nicht ganz verstanden):

de-spiegelkast:~ ich$ lilypond /Users/ich/Documents/Selbstgeschr.\ Noten/Babell/Babell\ fu\314\210r\ Gesa.ly
/Users/ich/bin/lilypond: line 1: /Applications/Notation/LilyPond : No such file or directory
/Users/ich/bin/lilypond: line 1: exec: /Applications/Notation/LilyPond : cannot execute: No such file or directory
de-spiegelkast:~ ich$ /Applications/Notation/LilyPond 2.12.1/LilyPond2.12.2.app/Contents/Resources/bin/lilypond /Users/ich/Documents/Selbstgeschr.\ Noten/Babell/Babell\ fu\314\210r\ Gesa.ly
-bash: /Applications/Notation/LilyPond: No such file or directory

bekomme ich die obenstehenden Fehlermeldungen. Was hat das zu bedeuten? Findet meine selbstgebaute lilypond-Datei das zugehörige lilypond in Lilypond2.12.2.app nicht? So verstehe ich das jedenfalls, ohne es zu begreifen. Ich habe die Datei einmal in TextEdit geöffnet, und da steht eigentlich ganz korrekt: " exec /Applications/Notation/LilyPond\  2.12.1/LilyPond2.12.2.app/Contents/Resources/bin/lilypond "$@" "

Was also stimmt nicht? Läßt sich das für einen Erfahrenen hier herauslesen?