Autor Thema: convert-ly  (Gelesen 48380 mal)

derHindemith

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Re: convert-ly
« Antwort #105 am: Dienstag, 31. März 2009, 22:06 »
Mensch, was für verschiedene Einstellungen. Ich finde ich weiss gar nichts über emacs, aber der Terminal macht für mich viel Sinn, vielleicht ist das für mich ein großer Vorteil. Aquamacs habe ich ein bisschen rumprobiert, aber es scheinte mir dass wenn etwas schief geht, ich mußte es lösen, wenige Leute benutzen es, und mit Grund. Emacs hat auch ein GUI version.
Wie du siehst, es gibt ein emacs Fenster und auch ein Terminal mit einem emacs Fenster. Die Menüs sind alle gleich, die einzige Unterschied ist das mit dem GUI version, man kann die Maus benutzen. Ich sah kein zweck für aquamacs, ausserdem ein Paar Tastatur-kombos mehr OSX normalisiert sind.

Die lilypond-mode in emacs hat sehr lang gedauert, bevor ich dass alle mitgekriegt habe. Einige Tage ein Monat. Und dann noch einige Tage ein Monat später. Ich habe dass alle langsam eingerichtet und gelernt, weil ich schon eine wunderbare Programme gefunden hatte: nano!

juppes

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Re: convert-ly
« Antwort #106 am: Dienstag, 31. März 2009, 23:22 »
ja, der Mensch ist ein Gewohnheitstier...

wenn ich im Terminal emacs starte, sieht das viel simpler aus (siehe Anhang). Ich gebe einfach als Befehl "emacs" ein, und dann sehe ich, was auf dem Bild ist. Gibt es noch einen anderen Befehl?
Es wird mir langsam ein wenig peinlich, aber ich weiß oft nicht, wo ich suchen soll. Die Hilfe zu Emacs ist natürlich sehr umfangreich und leider meist auch ziemlich technisch.
Ansonsten finde ich es auch immer sehr praktisch, die Maus nicht so viel zu benutzen. Ich nutze eigentlich auch lieber Tastenkombinationen.

derHindemith

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Re: convert-ly
« Antwort #107 am: Mittwoch, 1. April 2009, 07:56 »
na, die Emacs.app ist standardmäßig nicht installiert. Mann muss es selber bauen. Es ist nicht so wichtig. Aquamacs sorgt für die große Dinge. Wichtiger ist die in emacs C-h t (Kontrol Taste und H und dann T.) Dass ist die emacs tutorial. Ich habe das 3 oder 4 mal innerhalb von 6 Monate durch gelesen, und weiss alles drin immer noch nicht. Dass kannst du von emacs oder Aquamacs tun. Und, in Aquamacs, es ist vielleicht etwas einfacher dass auf deutsch zu stellen.

juppes

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Re: convert-ly
« Antwort #108 am: Mittwoch, 1. April 2009, 08:37 »
wunderbar, James, das werde ich mal tun. Ich habe einen flüchtigen Blick darauf geworfen und gesehen, daß es genau das ist, was ich schon die ganze Zeit gesucht habe. Ich habe (das habe ich hier sofort gesehen) die Control-Taste immer falsch eingesetzt und daher emacs noch nicht einmal richtig beenden können (Bei nano kann man die Bedienung ja fast intuitiv nennen...). Ich habe immer erst das Terminal beendet und damit dann den Prozeß "abgeschossen". Nicht sehr elegant...

Nach diesem kleinen Erfolgserlebnis werde ich mir das Tutorial auch einmal in Ruhe vornehmen. Hast Du denn Emacs selber kompilieren müssen? Ich habe gesehen, daß man sich eine fertige Version herunterladen kann.

derHindemith

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Re: convert-ly
« Antwort #109 am: Mittwoch, 1. April 2009, 17:47 »
Na, nano ist, so zu sagen, der kleine Bruder von emacs. (Oder vielleicht Enkel.) Ich habe mein erstes Mal genau dasselbe Problem gehabt. Und ich mußte auch fragen, "Wo ist die Hilfe?" Naja, 3 oder 4 mal durch den Tutorial und du wirst einiges hinkriegen (zumindest so war's bei mir). Und jetzt weiss ich das allerwichtigste: Wo ist die Hilfe.

Von einem Emacs.app das mann runterladen kann weiss ich gar nichts. Ich habe alles für MacPorts eingerichtet, und emacs selber zu kompilieren davon war unfassbar einfach.

Ich habe nur gesteren gelernt wie ich die einrücken und Tab in emacs wie nano ändern kann.

juppes

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Re: convert-ly
« Antwort #110 am: Donnerstag, 2. April 2009, 00:56 »
ich habe im Zuge meiner Erkundungen einer guten Arbeitsumgebung für LilyPond noch eine andere Alternative erkundet, die auch nicht übel ist: TexShop. Hier kann man auch noch verschiedene Dinge einbauen (habe ich hier im Forum gelesen), die einen Lilypond-, einen LilyPond-LaTeX- und einen convert-ly-Modus erlauben. Das funktioniert auch gut und recht schnell. Es gibt ein Log-Fenster, in dem man die vertrauten Rückmeldungen verfolgen kann, wenn ein .ly-Dokument zum PDF wird. Die Syntax ist farbig, wenn auch nicht ganz so ausgefeilt dargestellt wie in Deinem Spezial-nano. Und es gibt einen LaTeX-eigenen PDF-Viewer, der sofort startet, wenn das PDF da ist. Er bekommt auch mit, wenn sich etwas ändert, ohne daß man ihn jedesmal neu starten muß wie Preview. Er ist allerdings viel simpler als Skim, aber point-and-click geht auch hier. Es startet allerdings (es ist zum Verzweifeln) auch hier wieder das LilyPad.
Auf jeden Fall ist auch das eine gute Alternative, denn hier brauche ich nur TeXShop zu starten, und das restliche Werkzeug ist auch gleich mit dabei, wenn ich ein schon vorhandenes Dokument öffne.
Der größte Nachteil ist, daß man sich diese ganze TeX-Geschichte installieren muß – das nimmt viel Platz auf der Festplatte weg.

Und jetzt wird es wohl langsam Zeit, diesen längsten Thread im ganzen Forum hier zu schließen. Er ist ja weit über convert-ly hinausgegangen und hat sehr viele Aspekte davon behandelt, wie man sich in und mit LilyPond am besten einrichtet, damit die Arbeit gut von der Hand geht – fast wie eine Art Handbuch.

Jetzt hast Du als Vollmitglied und Elder LilyPond Man das Schlußwort... und mein Dank für alle Deine Anregungen und mitgeteilten Erfahrungen ist Dir sowieso gewiß.
« Letzte Änderung: Freitag, 3. April 2009, 08:16 von juppes »