• Willkommen im Forum „Archiviertes Lilypond Forum (2017)“.
 

Dies ist das Archiv des alten Forums (bis März 2017). Das aktuelle Forum ist unter lilypondforum.de zu finden.
This is the archive of the old forum (until March 2017). You can find the current forum at lilypondforum.de.

Hauptmenü

Verkürzen einer einzigen Zeilenbreite

Begonnen von trulli, Mittwoch, 30. Juni 2010, 10:58

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

trulli

Hallo Leute,

könnt ihr mir bitte mal kurz helfen?
Auf dem Bild seht ihr die letzte Zeile eines Stückes. Da diese Zeile nur zwei Takte hat, möchte ich die Zeilenbreite verkürzen. Ich kenne aber nur den globalen Befehl unter \paper {line-width = xyz\mm }, der ja alle Zeilen verändert.

Mein üblicher Versuch \override Staff. line-width-letzteZeile-optimalanpassen hat mal wieder nicht geklappt  :)

Danke und Grüße

ding-dong


trulli

Danke, damit klappt es  :)

Woher weißt du das bloß immer....

Grüße von Trulli

ding-dong

Zitat von: trulli
Woher weißt du das bloß immer....

ganz einfach - man liest die dokus!

schade, dass diese befehle nicht alle beieinander stehen, so kämpft man sich mühsam durch...

RobUr

Hi Mat,

ehrlich gesagt finde ich diese ,,angeknabberte" letzte Zeile regelmäßig nicht sehr schön. Könntest du nicht mit manuellen Umbrüchen eine ausgewogenere Aufteilung erreichen? Du bist doch sonst so detailverliebt!

Viele Grüße, Robert

trulli

Zitat
ganz einfach - man liest die dokus!
Ach soooo  ;D


Zitat
Könntest du nicht mit manuellen Umbrüchen eine ausgewogenere Aufteilung erreichen?

Hi Rob,
ja du hast Recht, es sieht nicht besonders gut aus. Aber in diesem Falle ist die Coda tatsächlich nur zwei Takte lang und eine Coda sollte am Anfang der Zeile beginnen. Ich hatte ein paar andere Lösungen probiert, aber ohne Erfolg. Einzige Möglichkeit wäre noch, die Coda künstlich mit zwei weiteren Takten zu verlängern. Dann aber sieht es fast aus wie ein Schreibfehler... Das letzte Wort ist aber für das Layout noch nicht gesprochen, denn das Stück ist wieder ein Teil eines größeren bookparts. Wenn ich alle Einzelteile fertig habe, überarbeite ich auch noch einmal das Layout... Oder hast du noch eine gute Idee dazu?

Grüße von Mat

RobUr

Hi Mat!

Zitat von: trulliOder hast du noch eine gute Idee dazu?
Wenn die Coda nur zwei Takte ,,kurz" ist, passt sie vielleicht noch in die vorhergehende Zeile (mit ein wenig Leerraum davor). Ein Beispiel findet sich in den Snippets: Repeats: Positioning segno and coda (with line break), in diesem Fall die Variante ohne Zeilenumbruch (innerhalb des Snippets dokumentiert).

Wär das was?

Viele Grüße, Robert

trulli

Hi Rob,

ich wusste doch, dass du eine gute Idee hast  :)

Ja, das sieht tatsächlich sehr schön aus und würde dann so aussehen. In jedem Falle besser als meine bisherige Lösung.

Vielen Dank (mal wieder ;) ) und Grüße von Mat


trulli

#8
Kleines Update: das ist die Version mit verlängerter Coda.

Sieht nach meiner Meinung am besten aus.... vielleicht mal wieder eine philosophische Frage :)

RobUr

Hi Mat,

das sieht doch alles beides ziemlich cool aus  8)  Ein paar kleine Anmerkungen:

zu (1)
Zu Beginn von T.45 müsste das Codazeichen notiert werden, damit der Sprung klar ist (war nur aus Variante 2 zu erraten). Für die beiden Codatakte sollte der oktavierte G-Schlüssel beibehalten werden (vielleicht auch der Fingersatz für's Glissando).

zu (2)
In diesem Fall würde ich eher Volta-Klammern einsetzen. T.44 wäre dann Klammer 1, T.46 Klammer 2. In jedem Fall würde ich den Schlussstrich nach T.45 vermeiden und durch einen Doppel- oder Wiederholungsstrich ersetzen.

Ich vermute, dass weiter vorn im Stück bereits Wiederholungen notiert sind. Schon deswegen gefällt mir die abgetrennte Codavariante besser, da ein D.C. impliziert, die Wiederholungen eben nicht zu wiederholen (ein ,,sine rep." ist somit redundant).

Viele Grüße, Robert

trulli

Hi Rob,

(1) gut aufgepasst! Ich habe für den Test deine genannten Feinheiten nicht berücksichtigt. Nur den fehlenden oktavierenden Schlüssel habe ich tatsächlich übersehen  :o

(2) Volta Klammern hatte ich auch in Erwägung gezogen, aber es gibt einfach in dem Stück zu viele (Klammer-)Wiederholungen. Besonders für das Blattlesen finde ich es in so einem Falle sehr unübersichtlich am Schluss auch noch Klammern zu setzen. Man sucht dann erstmal vorher wild herum, vermutet vergessene Wiederholungszeichen usw. in der Zwischenzeit kann die ungewollte Pause sehr lang werden. Das wollte ich vermeiden. Aber vielleicht kann da ein "quasi D.C." helfen.

(3) Schon Recht mit "sine Rep." Ich habe aber schon so viele Ausnahmen (vielleicht auch Schreibfehler...?) erlebt, dass ich es lieber ausschreibe. Aber eigentlich muss es nicht sein.

(4) Ich muss zugeben, dass ich meine Noten zu 95% für mich selbst schreibe. ::) Und darum schreibe ich es erstmal so, dass ich es selbst schnell und gut lesen kann. Das ist sicher nicht immer der Standard... aber damit kann ich leben.

Grüße von Mat an Rob

Phil

Hallo alle

ich hab da ma auch so ne frage:
bei meinem stück das ich geschreiben habe ist die seitenaufteilung doof. Wie kann ich die ändern ???
Danke

p.s. was sind die Dokus?

kilgore

Hi Phil,

Dokus sind die Dokumentation. Also das Handbuch etc:
http://lilypond.org/manuals.de.html


Für dein Problem solltest du lieber ein Neues Thema beginnen, wenn du in den Dokus nichts findest. 

Phil

Hallo
danke aber in dem 199seitigen handbuch steht auch nichts gut erklärt.

Phil

trulli

Hallo Phil und herzlich Willkommen hier,

starte bitte für eine neue Frage einen neuen Thread - sonst wird es hier zu unübersichtlich.

Es ist immer nützlich, wenn du zu deiner Frage auch deinen Lily-Code und ein Bild mit anhängst. Dann kann dir schnell geholfen werden.

Möglicherweise ist dein Problem schon mit dem einfachen \pageBreak zu lösen -> damit kannst du einen Seitenumbruch erzwingen. Du solltest das aber in einem neuen Thread genauer beschreiben. Die Suche hier, die Doku und die snippet repository (http://lsr.dsi.unimi.it/) könnten natürlich auch schon helfen.

Grüße von Trulli