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Layout Verschiebung nach Transponieren

Begonnen von reichi62, Sonntag, 17. Januar 2010, 08:02

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reichi62

Hallo,

ich verstehe es einfach nicht:

Eine Partitur (2 Stimmen, Liedtext und Akkord-Symbole) auf einer Seite verteilen sich nach dem Transponieren auf zwei Seiten. Lily ist offenbar der Meinung, riesige Abstände zwischen den einzelnen System zu benötigen.

Ich habe mir schon die Maße mit ausgeben lassen und auch schon Stunden in die einzelnen Padding und Space Befehle gesteckt.

Kennt jemand diesen Effekt?

Gruß,
Markus

RobUr

Hallo Markus,

ja, damit muss man rechnen. Es ist verständlich, dass Noten nach einer Transposition woanders platziert werden und dadurch ein völlig neues Layout berechnet wird. Es ist somit nicht ohne weiteres möglich, die bereits eingebauten padding-/spacing-Tweaks 1:1 anzuwenden, da in deinem Fall der Platz vermutlich recht knapp bemessen ist.

Wenn wir dir helfen sollen, müsstest du bitte etwas genauer werden: Welche Lily-Version verwendest du? Funktioniert es ohne Tweaks? Schreibt Lily Fehler in's Log? Vielleicht auch deine Datei hier anhängen.

Grüße, Robert

reichi62

Hallo Robert,

ich arbeite mit der Lily Version 2.12.3.

Meine Datei erzeugt 2 Seiten, weil hier ziemlich viel Platz zwischen den Systemen gelassen wird. Irgendwie läßt sich dieser Zwischenraum auch nicht beeinflussen (zumindest habe ich es nicht geschafft).

Ohne die transpose-Befehle geht das bequem auf eine Seite.

Ich hänge mal die Datei mit an.

Vielen Dank und Gruß,
Markus

ding-dong

ich habe deinen song mit version 2.13.11 kompiliert (die gerade im vordergrund war) und habe nur 1 seite output erhalten!

falls du dich entschliessen solltest auf diese noch nicht ganz stabile version umzustellen, müsstest du noch

das alte
Zitat#(score-override-auto-beam-setting '(end 1 8 * *) 3 4)
ersetzen mit \overrideBeamSettings #'Score #'(5 . 16) #'end #'((* . (2 3)))

trulli

Hallo Markus,

schreibe mal in den \paper {} Block diese Zeile rein:

between-system-padding = 0.3\cm

Hilft das?

Um dann die Einrückung am Schluss wegzubekommen, musst du im Akkord-Block den letzten Wert auf c2 setzen (statt c1).

Grüße von Matthias

RobUr

Hallo Markus,

es ist so, wie ich vermutet hatte: du transponierst (und zwar eine kleine Terz tiefer), wodurch in deinem Beispiel die tiefste Note in der zweiten Stimme zu einem A wird. Das sitzt im Gegensatz zum c natürlich eine zusätzliche Hilfslinie tiefer! Das gleiche gilt auch für die erste Stimme: der neue tiefste Ton ist statt einem A nun ein Fis – ebenfalls eine Hilfslinie tiefer. All das beansprucht zusätzliche Ausdehnung nach unten.

Um die Systeme (incl. Header) gleichmäßig enger auf der Seite zu platzieren, genügen in diesem Fall folgende Zusatzeinträge im \paper-Block.

between-system-padding = #0.1
between-system-spacing = #0.1
after-title-space = #0.1
ragged-last-bottom = ##f


ZitatUm dann die Einrückung am Schluss wegzubekommen, musst du im Akkord-Block den letzten Wert auf c2 setzen (statt c1).
Und um ganz genau zu sein: c2 s8 ;)

Etwas Kosmetik ist noch mit zentrierten Trennstrichen im LyricText zu erreichen: statt Dan- ny besser Dan -- ny. Wenn deswegen Trennstriche verschluckt werden, hilft ein Override des LyricHyphen: \override LyricHyphen #'minimum-distance = #1.0

Grüße, Robert

reichi62

Hallo Robert,

vielen, vielen Dank an Dich und die anderen Helfer für die Mühe!

Es funktioniert!!!  :)

Gruß,
Markus