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Text unter Akkordsymbolen

Begonnen von quadronado, Sonntag, 16. Mai 2010, 11:05

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quadronado

Hallo,

Wenn ich Akkordsymbole über die Noten schreibe, erscheinen Texte wie "D. S. al Coda" über den Akkordsymbolen. Ich habe jetzt überlegt, dass es eventuell besser aussieht, wenn der Text zwischen Noten und Akkordsymbolen steht. Oder wäre das satztechnisch falsch? Wie könnte ich es erreichen, dass der Text unter den Akkorden steht?

Danke.

himatt

ich denke so wie es "erscheint" ;) ists in ordnung. wenn der Text ein \mark ist stehts halt immer drüber. kannst es ja auch als
\markup direkt mit einer note verknüpfen, oder mit einer versteckten stimme (s)... dann rücken deine akkordsymbole doch aber in weite ferne. ich hab sie lieber gleich über/unter den Noten - ist wohl auch standard
oder hab ich dich falsch verstanden?
m.

quadronado

Zitat von: himatt am Sonntag, 16. Mai 2010, 14:45
ich denke so wie es "erscheint" ;) ists in ordnung. wenn der Text ein \mark ist stehts halt immer drüber. kannst es ja auch als
\markup direkt mit einer note verknüpfen, oder mit einer versteckten stimme (s)... dann rücken deine akkordsymbole doch aber in weite ferne. ich hab sie lieber gleich über/unter den Noten - ist wohl auch standard
oder hab ich dich falsch verstanden?
m.
Ja, aber zwischen Noten und Akkorden ist doch so viel Platz, dass da noch etwas Text drunter passt. Ich hätte es eben lieber so wie im Anhang "toCoda.jpg". Das Beispiel "DSalCoda.jpg" sieht m. E. etwas unausgewogen aus. Aber wahrscheinlich hast du recht, dass es so standard ist.

Nochmal für mein Verständnis: \mark steht immer über den Akkordsymbolen und \markup steht direkt über den Noten? Welche Funktion hat es dann, wenn ich beides kombiniere ( \mark \markup ...)?

RobUr

Zitataber zwischen Noten und Akkorden ist doch so viel Platz, dass da noch etwas Text drunter passt.
ChordNames bildet eine eigenständige Notenzeile (ohne Linien und andere Symbole), deren unterste Grenze sich nach der obersten Begrenzung der folgenden Zeile richtet. Die oberste Grenze einer Zeile ist immer das Pixel eines Symbols, das am höchsten platziert wird (hier vermutlich die Spitze des Violinschlüssels oder die Taktnummer).

Du könntest nun die obere Grenze der Notenzeile per VerticalAxisGroup überschreiben, damit die Akkordsymbole nicht mehr so weit weggedrängt werden (anhand des Beispiels aus deinem anderen Thread):

\version "2.12.3"

\include "deutsch.ly"

noten = \relative {
\repeat unfold 16 { c4 }
\once \override Score.RehearsalMark #'break-visibility = #begin-of-line-invisible
\once \override Score.RehearsalMark #'self-alignment-X = #RIGHT
\mark "D.S. al Coda"
\break
\grace s128
%\mark \markup { \musicglyph #"scripts.coda" }
\once \override Score.RehearsalMark #'baseline-skip = #5
\mark \markup \center-column {
\musicglyph #"scripts.segno"
\bold \box { "A1" }
}
\repeat unfold 16 { c4 } \break
\repeat unfold 16 { c4 }
}

akkorde = \chordmode {
\repeat unfold 12 { c2 f }
}

\score {
<<
\context ChordNames { \akkorde }
\context Staff \with {
\override VerticalAxisGroup #'minimum-Y-extent = #'(-4 . 3)
}{ \noten }
>>
}

\layout {
indent = #0
}


ZitatNochmal für mein Verständnis: \mark steht immer über den Akkordsymbolen und \markup steht direkt über den Noten? Welche Funktion hat es dann, wenn ich beides kombiniere ( \mark \markup ...)?
\mark steht sowieso immer ganz oben ;)  Somit also auch über den Akkordsymbolen. Du kannst eine \mark in der untersten Zeile notieren, und Lily wird sie trotzdem über das gesamte System setzen. Es ließe sich nur ändern, wenn Mark_engraver und Staff_collecting_engraver vom Score-Context in den Staff-Context verschoben werden. Aber das steht alles in der NR ...
Eine \mark ist also eine systemweite Marke, während \markup ganz einfach zur Textformatierung da ist. Somit sollten sich Sinn und Zweck einer Kombination beider Befehle nun von ganz allein erschließen.

Grüße, Robert