Autor Thema: convert-ly  (Gelesen 50641 mal)

derHindemith

  • Gast
Re: convert-ly
« Antwort #30 am: Samstag, 7. März 2009, 17:23 »
Na, scheinbar ist es ein tippfehler in der lilypond Datei. Dass die Fehlermeldung /Applications/Notation/LilyPond : No such file or directory ist, mögligherweise ist ein Leerzeichen zwischen LilyPond und 2.12.2 in der Datei.
es gibt eine sehr große unterschied entzwsichen
/Applications/Notation/LilyPond 2.12.2/LilyPond2.12.2.app/Contents/Resources/bin/lilypond
und
/Applications/Notation/LilyPond\ 2.12.2/LilyPond2.12.2.app/Contents/Resources/bin/lilypond


juppes

  • Gast
Re: convert-ly
« Antwort #31 am: Samstag, 7. März 2009, 20:03 »
danke, das hatte ich ja schon gelernt und auch darauf geachtet, daß vor der Leerstelle immer der Backslash steht. Ich kopiere mal hierhin, was jetzt in "lilypond" in "bin" steht:

exec /Applications/Notation/LilyPond\  2.12.1/LilyPond2.12.2.app/Contents/Resources/bin/lilypond "$@"

Im selben Ordner steht in "convert-ly":

exec /Applications/Notation/LilyPond\  2.12.1/LilyPond2.12.2.app/Contents/Resources/bin/convert-ly "$@"

mir scheint das in Ordnung zu sein, lasse mich aber gerne eines besseren belehren...

« Letzte Änderung: Samstag, 7. März 2009, 20:14 von juppes »

derHindemith

  • Gast
Re: convert-ly
« Antwort #32 am: Sonntag, 8. März 2009, 01:24 »
Es sollte das gleiche sein, aber hilft "/Applications/Notation/LilyPond  2.12.1/LilyPond2.12.2.app/Contents/Resources/bin/lilypond"?

ding-dong

  • Gast
Re: convert-ly
« Antwort #33 am: Sonntag, 8. März 2009, 08:41 »
midi2ly und convert-ly machen auch unter windows schwierigkeiten bei dateinamen mit spezialzeichen!

wenn niemand diese routinen umschreibt, muss man wohl oder übel umbenennen!

s.a.: http://www.nabble.com/blanks-in-file-names-and-convert-ly-or-midi2ly-td8220725.html#a8223578

juppes

  • Gast
Re: convert-ly
« Antwort #34 am: Montag, 9. März 2009, 00:41 »
erst einmal einen schönen Sonntagmorgen...

Ich habe mir alles noch mal angesehen und meine Experimente gemacht. Ich habe in "lilypond" den Backslash" vor dem Leerzeichen im Dateinamen entfernt, dann habe ich den Ordnernamen inklusive Leerzeichen in Anführungszeichen gesetzt, aber bin/lilypond fand "LilyPond.app/*/lilypond" nicht, weil es das Verzeichnis nicht erkannte. Schließlich habe ich den inkriminierten Ordner "LilyPond 2.12.1" umbenannt in "LilyPond_2.12.1" .

Wenn ich jetzt in Terminal.app mit dem so bearbeiteten bin/lilypond arbeite, kommt Folgendes heraus:

de-spiegelkast:~ ich$ lilypond /Users/ich/Documents/Selbstgeschr.\ Noten/Babell/Babellfu\314\210rGesa.ly
GNU LilyPond 2.12.2
>>/Users/ich/Documents/Selbstgeschr. Noten/Babell/BabellfürGesa.ly<< wird verarbeitet
Analysieren...
Interpretation der Musik...[8][16][24][32][40][48][56][64][72][80][88][96][104]
Vorverarbeitung der grafischen Elemente...
Ideale Seitenanzahl wird gefunden...
Musik wird auf 1 oder 2 Seiten angepasst...
Systeme erstellen...
Layout nach >>BabellfürGesa.ps<< ausgeben...
Konvertierung nach >>./BabellfürGesa.pdf<<...
>>gs -q  -dSAFER  -dDEVICEWIDTHPOINTS=595.28 -dDEVICEHEIGHTPOINTS=841.89  -dCompatibilityLevel=1.4  -dNOPAUSE -dBATCH -r1200  -sDEVICE=pdfwrite -sOutputFile="./Babellfu?\x88rGesa.pdf" -c .setpdfwrite -f "Babellfu?\x88rGesa.ps"<< gescheitert (256)
Fehler: gescheiterte Dateien: "/Users/ich/Documents/Selbstgeschr. Noten/Babell/Babellfu?\x88rGesa.ly"
de-spiegelkast:~ ich$


Das sieht schon viel besser aus! Aber ich bekomme leider das PDF nicht angezeigt, weil noch irgendetwas nicht stimmt. Warum bricht der Vorgang kurz vor dem Ziel ab?
Es ist jetzt später Abend geworden, bevor ich diesen Beitrag zu Ende schreiben kann...
In Lilypond hat sich per Cmd-R die Datei auch nicht in ein PDF fertig umwandeln lassen. Der Vorgang bleibt in einer Endlosschleife stecken. Ich habe daraufhin eine neue Datei erzeugt, den Inhalt der störrischen in die neue kopiert, nochmal Cmd-R gedrückt, und nun ging es. (Das habe ich gelegentlich früher auch schon mal mit LilyPond erlebt.)

Dann habe ich das ganze im Terminal mit dieser erneuerten Datei auch gemacht:

de-spiegelkast:~ ich$ cd Documents/Selbstgeschr.\ Noten
de-spiegelkast:~/Documents/Selbstgeschr. Noten ich$ cd Babell
de-spiegelkast:~/Documents/Selbstgeschr. Noten/Babell ich$ lilypond /Users/ich/Documents/Selbstgeschr.\ Noten/Babell/BabellGesa.ly
GNU LilyPond 2.12.2
>>/Users/ich/Documents/Selbstgeschr. Noten/Babell/BabellGesa.ly<< wird verarbeitet
Analysieren...
Interpretation der Musik...[8][16][24][32][40][48][56][64][72][80][88][96][104]
Vorverarbeitung der grafischen Elemente...
Ideale Seitenanzahl wird gefunden...
Musik wird auf 1 oder 2 Seiten angepasst...
Systeme erstellen...
Layout nach >>BabellGesa.ps<< ausgeben...
Konvertierung nach >>./BabellGesa.pdf<<...
de-spiegelkast:~/Documents/Selbstgeschr. Noten/Babell ich$


Jetzt hat es funktioniert!! Es geht allerdings kaum schneller als aus Lilypond heraus (ich habe interessehalber mal die Stoppuhr laufen gelassen), und es wird auch nicht "Vorschau/Preview" mit gestartet wie wenn man aus LilyPond heraus arbeitet, aber es geht! Das Problem ist geknackt. Es scheint aber so zu sein, daß Terminal.app empfindlich ist, was Leerzeichen betrifft, denn nur das Umbenennen des LilyPond-Ordners hat letztlich geholfen.

Jetzt begreife ich jedenfalls, warum in der Computerwelt so viele Bezeichnungen und Namen Leerstellen meiden. Das hat ganz offensichtlich damit zu tun, daß in sehr vielen Programmiersprachen Leerzeichen eine besondere Bedeutung haben und deswegen in Dateinamen Verwirrung stiften. Auch der Ausweg mit den Anführungszeichen oder dem Backslash funktioniert scheinbar nicht immer.

Jetzt kommt aber noch eine Frage: wie bekomme ich in Terminal.app lilypond dazu, mir gleich noch "Vorschau" mitzustarten,  wenn das PDF fertig ist? Oder mache ich das am besten dann separat wie bisher? Ich habe immer zum Eingeben einen Texteditor (Smultron oder TextWrangler in meinem Fall) verwendet. Nach dem Speichern habe ich die Datei dann in LilyPond geöffnet und per Cmd-R ein PDF erzeugt. Dann konnte ich immer im LilyPad per Point-and-Click meine Korrekturen machen. Das war ein wenig umständlich, aber bei den Dingen, die ich bisher gemacht habe, praktikabel. Bei einer größeren Orchesterpartitur würde das Korrigieren, glaube ich, sehr zeitraubend, da man zwiscbendurch immer wieder ein PDF erzeugen muß um zu sehen, was die Korrekturen gebracht haben. Und das kann dauern. Ich wäre dankbar dafür, wenn ich von den Erfahrungen eines LilyPond-Users profitieren könnte, der so etwas wie Orchesterpartituren bestimmt schon damit geschrieben hat.

Und jetzt wieder: Gute Nacht und wie immer herzlichen Dank für die Unterstützung. Ich habe hier bereits eine Menge Nützliches gelernt.

derHindemith

  • Gast
Re: convert-ly
« Antwort #35 am: Montag, 9. März 2009, 01:20 »
Hat die Dateinname irgendwelche öäüß? Mit OSX sind sie kein Problem. Mit lilypond sind sie kein Problem. Aber mit gs (was die .ps und .pdf macht) gibt's Probleme. Ich benutze sie dann nicht. Viel einfacher.

Ehrlich gesagt, terminal soll nicht so empfindlich gegen Leerzeichen sein, ich arbeite täglich mit Dateien mit leerzeichen, und die Backslash funktioniert.

Ich habe gelernt Vorschau nicht zu benutzen, und anstatt das, Skim zu benutzen. Die größte Vorteil ist dass Skim kann die Pdf wiederladen wenn die Datei geändert ist - automatisch. So, Ich öffne meine Datei, mache irgendwelche Änderungen, und dann wenn ich lilypond nochmal tue, ist die pdf automatisch aktualisiert.

Auch ein Vorteil von emacs (ich weiss nicht wie mit andere Programmen) ist dass die Fehlermeldungen haben einen direkten Link zur lilypond Datei. So, wenn du emacs.app benutzt, dann hast du eigentlich alles was drin programmiert ist:
point-and-click funktioniert, Fehlermeldunglinks funktionieren, emacs kann auch die pdf Datei öffnen. Es gibt nachteile zu emacs (ich mag die einrücken einfach nicht) aber für Fehlerkorrektur, hat es sehr gute Vorteile.

derHindemith

  • Gast
Re: convert-ly
« Antwort #36 am: Montag, 9. März 2009, 07:52 »
auch, du kannst die pdf automatisch indem du die öffnest. =P
lilypond myfile.ly ist eigentlich, ausführen die programme lilypond und lilypond nimmt myfile.ly als argument.

open myfile.pdf öffnet die Datei myfile.pdf mit der normalen Programme.

&& macht eine Liste.

lilypond myfile.ly && open myfile.pdf ist in bash verstanden als:

die programme lilypond ausführen mit der Datei myfile.ly, und dann, wenn dass ohne Fehler ausgeführt ist, öffne die Datei myfile.pdf

etilli33

  • Gast
Re: convert-ly
« Antwort #37 am: Montag, 9. März 2009, 10:05 »
Noch mal eine doofe Frage: kann denn nich auch Preview die Datei automatisch laden, wenn sie verändert wird? Ich dachte, ich hätte das mal irgendwo gelesen.

Gruss
Till

derHindemith

  • Gast
Re: convert-ly
« Antwort #38 am: Montag, 9. März 2009, 10:10 »
Noch mal eine doofe Frage: kann denn nich auch Preview die Datei automatisch laden, wenn sie verändert wird? Ich dachte, ich hätte das mal irgendwo gelesen.

Gruss
Till
Nur in OSX 10.5

juppes

  • Gast
Re: convert-ly
« Antwort #39 am: Montag, 9. März 2009, 11:05 »
toll! wenn man die richtigen Leute fragt...

Ich suche, da ich in Zukunft wohl ziemlich viel Zeit mit LilyPond verbringen werde, natürlich auch eine Arbeitsumgebung, die das Arbeiten so leicht und so flüssig wie möglich macht. Und da ja jeder Nutzer andere Befürfnisse hat, muß er eine Weile herumprobieren, bis er fündig geworden ist. Auch ich habe mit meinen Bordmitteln und dem, was ich hier schon auf dem Rechner habe,versucht, mir so etwas einzurichten. Aber so richtig glücklich war ich nicht. Das Haupthindernis war eigentlich Vorschau/Preview, da ich immer bei jeder Korrektur, und war sie noch so klein, ein neues PDF erstellen mußte. Und je größer das Dokument war, umso länger hat es gedauert.
Ich bin auf jEdit mit LilyPondTools gestoßen - das habe ich kurz ausprobiert, aber nicht wirklich gründlich. Das fand ich schon einmal deutlich besser als meine bisherige Ausstattung, aber ich mußte feststellen, daß manche Dinge wie z.B. convert-ly, das man aus jEdit heraus laufen lassen kann, auf Windows ausgerichtet sind. Das sieht man in den Suchpfaden, die man hinterher in der Fehlermeldung angezeigt bekommt. Man könnte das sicher auch umschreiben und an Mac-Verhältnisse anpassen, aber ich weiß nicht wie. Und ich habe nicht genug Zeit, alles, was in jEdit steckt, zu untersuchen, denn das ist eine ganze Menge!
Ich habe mir Skim und Aquamacs Emacs heruntergeladen und werde sie mir gleich mal ansehen.

Da ich mich nun ein wenig mehr mit dem Terminal beschäftigt habe (ich finde es faszinierend, wie ein äußerlich so unscheinbares Programm erstaunliche Dinge machen kann ohne all den optischen Schnickschnack, an den wir alle uns gewöhnt haben), stellen sich für mich noch zwei Fragen:

1) Wie erfahre ich eigentlich, welche Unix-Programme unter der Haube von OS X laufen? Was sie tun, kann ich dann ja immer unter help oder man nachschauen. Und welche (ich vermute mal, daß die Unix-Programmliste endlos lang sein wird) wären für LilyPond-Zwecke einsetzbar? Ich brauche im Prinzip ja nur erst einmal einen Editor und einen PDF-Viewer.

2) Wäre es denkbar, nur mit LilyPond und Terminal.app ohne Einschränkungen all das zu machen, wozu ich jetzt noch mindestens drei Programme brauche?

P.S.: Vielleicht liegt es ja wirklich an den Umlauten oder dem ß, daß sich LilyPond beim Erstellen eines PDF "verschluckt". Ich habe nur gelegentlich festgestellt, daß dem so war. Ich habe das Problem ja immer gelöst, indem ich den Inhalt der problematischen Datei in ein neues Dokument kopiert habe, das vorher erst einmal als "Untitled" oder so ähnlich gesichert wurde. Da wäre es eine plausible Erklärung, daß bei "Untitled" funktioniert, was bei "Babell für Gesa" nicht ging. Ich werde das einmal untersuchen – ist ja schnell gemacht – und berichten.

juppes

  • Gast
Re: convert-ly
« Antwort #40 am: Montag, 9. März 2009, 11:45 »
ich habe nachgeschaut: es sind tatsächlich die Umlaute schuld an dem "Hänger". Ich hatte noch eine Datei in meinem Noten-Ordner, deren Name einen Umlaut ("geändert") enthielt. Mit Umlaut im Namen kam LilyPond bis zu "xxxx.ps", und dann war Schluß. Nach Änderung auf "geaendert" lief der Prozeß reibungslos bis hin zum PDF ab.

Vielen Dank für diesen Hinweis also – ich werde mein Namensgebungsverhalten entsprechend anpassen...

derHindemith

  • Gast
Re: convert-ly
« Antwort #41 am: Montag, 9. März 2009, 12:40 »
Erstmals zum thema (wieder)erschaffen von lilypond pdfs: das kurze antwort: so funktioniert lilypond. jedes mal du die änderungen sehen willst, musst du eine neue pdf erschaffen. Anders geht es nicht.

1) Ich habe bloß keine Idee. Ich lerne jede Paar Wochen dass es noch eine programme oder kommando gibt. Was sehr hilfbar ist, die meisten manpages haben am ende ein 'Siehe auch' und das sind ähnliche programmen. Ich erfahre viel davon. Aber ich glaube dass eigentlich nur programmierer diese Programmen benutzen, und sie lernen welche es gibt in der Schule. Aber! Du kannst sehen wo die mestien Programmen sind mit 'echo $PATH'. Dass ist wo bash nach programmen sucht. Meistens sind in /usr/bin/ und /usr/local/bin/. Ich habe gar keine Idee was die meistens diese Programmen tun.
2) Dass ist für mich schwierig zu beantworten. Die Idee ist dass mon schreibt eine Programme die ein Ding tut, und zwar gut. Und das man benutzt eine Programme für eine bestimmte Zweck. Zu dieser Idee habe ich mich eingerichtet. Ich benutze erstmals screen. Das emuliert viele terminals in einem Fenster. Es ist einfach bequem für mich alles in einem fenster zu haben, anstatt zwischen viele verschiedenen Fenster zu wechseln.
Dazu habe ich ein editor in einem fenster. Ich benutze nano. Es ist sehr einfach. Ich habe wahrscheinlich alles in der Programme gelernt, und die tut alles was ich brauche (automatisch enirücken, einfach such und ersetzen, ich kann schnell durch ein 1500 Zeile Datei gehen, syntax hilighting)
Und in noch ein Fenster tue ich die lilypond kommando, wenn ich es brauche. Ich tue noch was dazu. Die Fehlermeldengen kommen in diesem Fenster. Ich habe noch nicht gelernt wie ich (gut) rückwärts lese in screen. Kein problem. Ich speichere die Fehlermeldungen in einer anderen Datei. lilypond myfile.ly 2> ~/.err.txt. Dass tut die lilypond auf myfile.ly, und dann sind die Fehlermeldungen in der Datei ~/.err.txt gespeichert. Der Punkt am Anfang macht es so dass die Datei nicht sichtbar ist.
Dann, damit ich die Fehlermeldungen sehen kann, habe ich in einem anderen Fenster die Fehlermeldungen, mit tail -f ~/.err.txt
Die tail kommando zeigt die ende von einer Datei, und die -f automatisch aktualisiert wenn die Datei geändert ist.
Und letztes, habe ich mein pdfs mit skim geöffnet. Skim automatisch aktualisiert, so, sobald lilypond fertig ist, ist die pdf automatisch aktualisiert.
Es klingt viel, und vielleicht ist es. Aber es funktioniert für mich. Wie gesagt, Programmierer bin ich nicht. vim und emacs können viel mehr als nano (mann kann die lilypond Kommando direkt von emacs und vin tun), aber ich verstehe die Programmen kaum. (emacs verstehe ich ein bisschen besser, aber es ist auch schwierig)

Und, wie gesagt, die Sache ist rein persönlich. Ich habe mit TextMate, TexShop, jEdit, Smultron probiert, und es war nie alles da. jEdit war für mich viel zu langsam: es ist java, mann kann nicht viel dagegen tun. TexShop war so wenig: nur syntax hilighting und ich könnte point and click nicht benutzen, Fehlersuche war schwierig... TextMate war gross und langsam, hatte die Vorteil von 'Code folding' (es macht unsichtbar teile von der datei entzwischen { und }...sehr benutzbar) aber kostet. Die syntax hilighting in smultron war, meiner Meinung nach, furchtbar. emacs und vim sind viel zu kompliziert. Für mich ist nano die absolut beste. Ich versuche im moment emacs zu benutzen, aber es ist so langsam, hat so viele Teile, und wenn ich finde was ich suche (zum beispiel, ein einfache such und ersetzen), dann dauert es viel zu lang, und es ist viel komplizierter als was ich brauche.

Also, kurzform: Du brauchtest bisher lilypond und preview. Und gelegentlich convert-ly. Wenn dass für dich wirkt, benutz es!

etilli33

  • Gast
Re: convert-ly
« Antwort #42 am: Montag, 9. März 2009, 14:21 »

2) Wäre es denkbar, nur mit LilyPond und Terminal.app ohne Einschränkungen all das zu machen, wozu ich jetzt noch mindestens drei Programme brauche?


Ich versuch mich jetzt auch mal daran. Terminal.app (also die Kommandozeile) ist ja nur eine Umgebung, in der man Programme ausführen kann. Man braucht schon noch Programme, die die Aufgaben auch erledigen. Die Idee von Unix ist, dass ein programm nur für einen Zweck da ist, diese Sache aber besonders gut kann. LilyPond kann eigentlich nur Noten setzen, das aber ziemlich gut. Dabei produziert es eine PDF-Datei. Terminal ist ja im Grunde nicht graphisch (man kann eigentlich nur Schrift anzeigen, sonst nichts), darum kann man, so weit ich weiss, die PDF-Datei nicht direkt im Terminal anschauen, man kann aber über das Terminal ein Programm aufrufen, das dann die PDF-Datei anzeigt, das war der Hinweis auf den open-Befehl.
Zum Editieren der Eingabedatei von LilyPond brauchst du wieder ein Programm, das Text bearbeiten kann. Es gibt welche mit graphischer Oberfläche (emacs usw, jedit und viele andere), es gibt aber auch welche, die nur innerhalb von der Kommandozeile arbeiten. Das sind etwa vi, vim, nano. Ich weiss nicht, ob die utner OS X installiert sind (probier es aus, indem du den Befehl eingibst). Jeder hat seine eigene Syntax, wie man abspeichert, Text einfügt usw. Die können allerdings wirklich nur Text bearbeiten, man hat keine Möglichkeit, von dem Editor aus LilyPond aufzurufen. Also: editor auf, Text editieren, abspeichern und editor schliessen, dann mit LilyPond übersetzen usw. Ich denke, ein Editor, der für die Arbeit mit LilyPond eingerichtet ist, ist schon eine tolle Sache. man muss das Programm nicht immer wieder zumachen bevor man LilyPond laufen lassen kann...

Terminal ist für bestimmte Sachen unersetzlich, für andere aber nicht so gut geeignet.

Gruss
till

juppes

  • Gast
Re: convert-ly
« Antwort #43 am: Montag, 9. März 2009, 21:58 »
lieber James, lieber Till,

ich habe heute noch einmal den halben Tag herumexperimentiert, obwohl ich eigentlich einiges andere auch hätte machen müssen. Aber es hat mich nicht losgelassen...

Ja, es ist in diesem Fall eine etwas komplizierte Sache, sich für LilyPond eine Umgebung zu basteln, die möglichst flüssiges Arbeiten gestattet. Ich habe mir vieles angesehen und wieder verworfen. Emacs und jEdit sind aus dem Rennen, weil das erstere trotz mancher Vorteile nicht vernünftig mit Umlauten umgehen kann (ich habe im Internet nachgesucht. Es wäre zwar machbar, aber dazu muß man allerhand Dateien umschreiben und sich noch einmal mit viel Neuem auseinandersetzen, wo ich doch eigentlich nur Noten schreiben wollte...) und das zweite bei zuvielen Funktionen von LilyPondTool auf Windows ausgerichtet ist. Die Idee von LilyPondTool ist aber eigentlich fantastisch. Es müßte das mal jemand auf den Mac portieren. Wahrscheinlich gar nicht so viel Arbeit, da man, wie mir scheint, vor allem eine Menge Pfade umschreiben müßte, die eindeutig auf Windows-Strukturen hinweisen wie zum Beispiel "\c: ". Das ist mir aber eine Nummer zu groß. Habe ein wenig unter der jEdit-Haube gesucht, aber nichts gefunden, das diese Pfade enthielt. Also lasse ich lieber die Finger davon.
Meine Lösung fürs Erste wird wohl so aussehen: Smultron als Editor (ich schalte die meisten Farben einfach aus), Skim (eine echte Entdeckung wegen der automatischen Reaktion auf Änderungen am .ly-Dokument, obwohl click-and-point leider nur mit LilyPad zu funktionieren scheint und nicht auf Smultron umschaltet, oder wißt Ihr, wie man das abstellen könnte?), und dann noch das Terminal für nano (wenn ich Syntax Highlight einschalte, tut sich komischerweise nichts – es wird nichts bunt oder fett oder was da sonst passieren müßte. Was machst Du, James? Esc-Y wie in der Hilfe zu nano?) und für convert-ly und zum PDF-Erzeugen. Geht schnell und LilyPond muß nicht bemüht werden. Screen werde ich mir aber auch noch ansehen.

Das wärs für heute - ich hoffe, daß ich nun wieder mehr Zeit für LilyPond habe, nachdem diese allerdings sehr interessanten und auch wichtigen Fragen mehr oder weniger geklärt sind.

Hajo

derHindemith

  • Gast
Re: convert-ly
« Antwort #44 am: Montag, 9. März 2009, 22:43 »
komisch dass emacs funkioniert mit Umlaute für dich nicht, ich benuzte es weil es die Umlaute richtig schreibt (im gegensatz zu nano).
Für syntax highlighting in nano, braucht man die richtige ~/.nanorc Meine ist bei http://dotfiles.org/~hephaestus/.nanorc