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Unsichtbare Noten nicht mitzählen (Bindebogen in Voltenklammer)

Begonnen von NeeleB, Mittwoch, 28. November 2012, 18:25

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NeeleB

Hey,

Ich habe noch nicht so übermässig viel mit Lilypond gemacht, insgesamt vier "richtige" Stücke.

Bei dem vierten Stück brauche ich jetzt noch einen Bindebogen aus der ersten Wiederholungsklammer, der sich dann ja auf die erste Note der Wiederholung bezieht. \laissezVibrer erzeugt ja einen kleinen Bindebogen unten an der Note, aber ich finde das Ergebniss mit einer unsichtbaren Note einfach schöner. Wie sorge ich jetzt aber dafür, dass diese unsichtbare Note nicht dazu führt, dass sich alle Taktstriche verschieben?

Lg Neele

Hier mal die Wiederholung: \repeat volta 2{
   f8)^A\!\fz[ f\p] r f |r e[ r e] |r e[ r e] |r f[ r f] |r f[ r f] |r e[ r e] |r e[ r e] |r f[ r f] |r f[ r f] |r e[ r e] | r e[ r e] |r f[ r f] |fis2\mf |e |f
  }
   \alternative{{ e8 r e4->\<  }{e8\! r r4}}


\alternative{{ e8 r e4->\<  }{e8\! r r4}}
Das fette e4 soll den Bindebogen bekommen.

Be-3

Hallo Neele,

willkommen im Forum!
Ich halte eine Lösung mit \laissezVibrer für besser als eine Hilfskonstruktion mit unsichtbaren Noten, denn für genau diesen Anwendungsfall ist \laissezVibrer gedacht. Nur leider sehr kurz... ;)

Allerdings kann man die Länge des Bindebogens recht einfach ändern, indem man den note-head-gap-Wert (Standard: 0.2) vergrößert und dann per extra-offset verschiebt:


    \override LaissezVibrerTie  #'details #'note-head-gap = #-0.7
    \override LaissezVibrerTie  #'extra-offset = #'(0.7 . 0)


Viele Grüße
Torsten

kilgore


NeeleB


harm6

Hallo Neele,

auch von mir ein herzliches Willkommen.

Zunächst ein paar Punkte, die Du beachten solltest:

  • Bitte gebe immer die Version an.
  • Poste immer ein kurzes kompilierbares Code-Beispiel.
  • Und strukturiere Deinen Code so, daß er von menschlichen Wesen einfach gelesen werden kann.
  • Formuliere Deine Fragen bitte möglichst präzise. Ich hatte zunächst Schwierigkeiten zu entscheiden, ob Du von einem Haltebogen oder einem Legotobogen sprichst. Im Zweifel wähle die (engl.) LilyPond-Bezeichnung (Tie, Slur, PhrasingSlur, LaissezVibreTie, RepeatTie)

Nachdem das nun angesprochen wurde :) , zum Thema:

Ich stimme Torsten zu. \laissezVibrer ist das Mittel der Wahl.
Siehe auch dieses LSR-Snippet.

Wenn Du wirklich und unbedingt mit verborgenen Noten arbeiten willst, so könntest Du den Code unten benutzen.
Ich habe allerdings nicht \hideNotes benutzt sondern zunächst die Tondauern skaliert, damit alles in einen Takt paßt (andere Methoden waren mir zu aufwendig) und ich eine ganze Note, also eine ohne Hals und Fähnchen, benutzen konnte.
Sodann habe ich den 'stencil dieser skalierten Note auf 'point-stencil gesetzt (mittels eines vordefinierten Befehls), damit er so wenig Platz einnimmt wie möglich.
'empty-stencil geht auch, aber mit point-stencil ist der output besser;  ##f würde einen Fehler verursachen.

Darüber hinaus habe ich für
^A
\mark \default
genommen.

Sowie die Code-Wiederholungen in ein
\repeat unfold ...
gepackt


\version "2.16.0"

ps = \once\override NoteHead #'stencil = #point-stencil
\relative c'' {
\time 2/4
\repeat volta 2 {
   \mark \default
   f8\!\fz[ f\p] r f |
   \repeat unfold 11 { r e[ r e] | }
   fis2\mf |e |f
  }
  \alternative{
          { e8 r e4*31/32->\<~ \ps e1*1/128}
          { e8\! r r4 }
  }
}



Gruß,
  Harm

NeeleB

@ Harm: Werd mich bessern  :)
Danke, dass du dir trotzdem die Mühe gemacht hast