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Hier der komplette Takt (aus dem Hochzeitsmarsch von Mendelssohn)

\version "2.19.56"

\relative c {
  \clef bass
  <<
    {
      \once \override Fingering.X-offset = #-1.4
      e'4.-4-1
      \once \override Fingering.X-offset = #-0.7
      d8-2 e4 d
    } \\ {
       \repeat unfold 8 { < a fis >8 }
    }
  >>
}

sowie das Vorbild als GIF
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Fragen zu Funktionen / Re: DoubleSlurs wirkt auch auf Einzelnoten
« Letzter Beitrag von Manuela am Freitag, 31. März 2017, 17:45 »
Danke für die Erläuterung, komponist, so tief bin ich nicht in die Materie eingedrungen.

Ich habe das Problem halt gelöst, indem ich die Verdoppelung bei Bedarf ein- bzw. ausschalte. Mich hat es halt nur kalt erwischt, weil ich mit diesem Verhalten nicht gerechnet hatte, und die Doku nicht eindeutig ist.
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Fragen zu Funktionen / Re: DoubleSlurs wirkt auch auf Einzelnoten
« Letzter Beitrag von fugenkomponist am Freitag, 31. März 2017, 09:57 »
Für eine Begründung hilft es, mal per \displayMusic in die interne Struktur reinzuschauen. Erstmal nur Einzelnoten und Akkorde ohne Bögen:
\displayMusic { g a <g e> <a f> }
Für die Akkorde werden NoteEvents in EventChords gepackt (übrigens kann man das auch für Einzelnoten leicht erzwingen: <g> <a>).
\displayMusic { g( a) <g e>( <a f>) }
Hier wird in die EventChords noch ein SlurEvent noch mit reingepackt – da das gleiche für die Einzelnoten auch passiert, haben wir hier plötzlich auch EventChords (die zwar nur ein einziges NoteEvent, aber eben auch ein SlurEvent beinhalten).

An diesem Punkt müßte bei doubleSlurs also nicht einfach geschaut werden, ob wir einen Akkord haben (weil Akkorde, aber eben auch Einzelnoten mit Zusätzen gleichermaßen in EventChords gepackt werden), sondern die NoteEvents in jedem EventChord gezählt werden. Die context property doubleSlurs wird aber erst im Slur_engraver ausgewertet, der in der Datei lily/slur-engraver.cc, also in C++ geschrieben ist. Falls man überhaupt noch auf die verursachenden Events zugreifen kann in einem Engraver (weiß ich nicht, kenn mich mit Engravern nicht aus), dann müßte man wohl einen eigenen Engraver (in Scheme?) schreiben und den Slur_engraver durch diesen eigenen ersetzen.

Vielleicht hab ich was grundlegendes übersehen, aber es sieht so aus, als wär da so automagisch erstmal nicht viel zu machen. Ich würd mir hier mit ner Abkürzung behelfen:\version "2.19.56"

nods = \once \set doubleSlurs = ##f

\relative c'' {
  \set doubleSlurs= ##t
  < c e > ( < d f > )
  \nods e ( f )
  e ( f )
}
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Ich glaube, man kann da nicht viel tun mit wenig Aufwand außer sich eine andere Lösung auszudenken, die ohne transparente Notenköpfe auskommt, das Problem ist nämlich, daß der Hals hier zur unteren Note gehört und man ihn nur am anderen Ende einfach kürzen kann. (Man könnte noch mit extra-offset arbeiten, aber dann wird er nach oben zu lang und man müßte ihn noch kürzen. Sehr unbefriedigend meiner Meinung nach.)

Aber eine solche Lösung hast du ja auch gefunden:\relative c' {
  \clef bass
  \voiceOne
  \set fingeringOrientations = #'(left)
  \once \override Fingering.X-offset = #-1.4
  e4.-4-1
}
Ich frage mich aber, ob vielleicht in einem etwas größeren Kontext eine noch einfachere Lösung auftaucht, denn anscheinend hast du ja nicht alle Stimmen in diesem System in dein Beispiel aufgenommen.
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Fragen zu Funktionen / Re: Tuplet Number formatieren (gelöst)
« Letzter Beitrag von Manuela am Freitag, 31. März 2017, 08:53 »
So, ich bin nochmals auf diesen Thread zurückgekommen.
Zum einen wollte ich nur den Denominator des Tuplets angeschrieben haben, zum anderen den Bogen ein bisschen größer gestalten.

Da die Standardfunktionen von Lilypond \tupletXXXX (XXXX = UP, DOWN..) nur die Richtung der Klammern festlegen, nicht die der Nummern und Harms Code anscheinend die Richtung der Nummern abfragt, habe ich ein paar Ergänzungen dazu geschrieben.

\version "2.19.56"

tupletU = {
  \tupletUp
  \override TupletNumber.direction = #UP
}

tupletD = {
  \tupletDown
  \override TupletNumber.direction = #DOWN
}

tupletN = {
  \revert TupletBracket.direction
  \revert TupletNumber.direction
}

#(define (my-tuplet-number::calc-denominator-text grob)
   (let (;; let 'direction evaluate to use the generic tie-markup-command
          (dir (ly:grob-property grob 'direction)))
     (make-tie-markup
      (string-append  "  " (tuplet-number::calc-denominator-text grob) "  "))))

%% Beispiel zum Ausprobieren

\relative c'' {
  \tupletU
  \override TupletNumber.text = #my-tuplet-number::calc-denominator-text
  \tuplet 6/4 { d16  a' fis d c a }
  \tupletD
  \tuplet 6/4 { d16  a' fis d c a }
  \tupletN
  \tuplet 6/4 { d16  a' fis d c a }
  \tuplet 6/4 { d,16  a' fis d c a }
}
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Fragen zu Funktionen / Re: DoubleSlurs wirkt auch auf Einzelnoten
« Letzter Beitrag von Manuela am Freitag, 31. März 2017, 08:20 »
Ich hätte es lieber anders gehabt, denn Einzelnoten kann man auch als Akkord schreiben.
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Fragen zu Funktionen / Re: DoubleSlurs wirkt auch auf Einzelnoten
« Letzter Beitrag von trulli am Freitag, 31. März 2017, 08:08 »
Was es so alles gibt...   :D

Doppelbögen an Einzelnoten sind dann sinnvoll, wenn zwei Stimmen als Prime zu einer Note werden. Kommt sicher selten vor - aber es kommt vor. Insofern unterstelle ich hier volle Absicht.

LG
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Hi,

\version "2.19.56"

\relative c' {
  \clef bass
  \set fingeringOrientations = #'(left)
  < e-1 \tweak NoteHead.transparent ##t
  \tweak Stem.length #0
  \tweak Dots.transparent ##t
  c-4 >4.
}

Dieser Code tut genau das, was ich möchte (es geht um die Position des Fingersatzes).
Sobald ich jedoch \voiceOne einfüge (weil es in diesem Teil mehrstimmig ist), geht der Hals der unsichtbaren Note nicht weg.

\version "2.19.56"

\relative c' {
  \clef bass
  \voiceOne
  \set fingeringOrientations = #'(left)
  < e-1 \tweak NoteHead.transparent ##t
  \tweak Stem.length #0
  \tweak Dots.transparent ##t
  c-4 >4.
}

Was kann ich tun, um das lästige Notenhalsstück weg zu bekommen?

Update: ich habe das Problem ohne Akkord gelöst, mit
\once \override Fingering.X-offset = #-1.4
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Fragen zu Funktionen / DoubleSlurs wirkt auch auf Einzelnoten
« Letzter Beitrag von Manuela am Donnerstag, 30. März 2017, 21:39 »
In der Doku steht
Zitat
If set, two slurs are created for every slurred note, one above and one below the
chord.

Tatsächlich werden auch für Einzelnoten doppelte Bögen erzeugt, ist das ein bug oder ein feature?

\version "2.19.56"

\relative c'' {
  \set doubleSlurs= ##t
  < c e > ( < d f > )
  e ( f )
}
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Fragen zu Funktionen / Re: Lyrics: Strophen-Nummern in jeder Notenzeile
« Letzter Beitrag von Joei am Mittwoch, 22. März 2017, 09:06 »
oh gott wie dämlich  :o

    \override InstrumentName.X-offset = 3 im  Layout-Block war die Lösung. (Wobei mich mein Denkfehler oben trotzdem wurmt.)

ABER:  die Nutzung von \numberLyrics zieht das Notenbild extrem auseinander:
Harms Beispiel ohne \numberLyrics


und mit:


Joei
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